Demenz

Demenz ist der Oberbegriff für mehr als 100 verschiedene Krankheiten, welche die Funktion des Gehirns beeinträchtigen. Besonders die geistigen, die sogenannten kognitiven Fähigkeiten wie das Denken, das Gedächtnis, die Orientierung und die Sprache sind bei Demenz betroffen. Dadurch sind erkrankte Personen im Verlauf der Demenz zunehmend in ihren Aktivitäten des täglichen Lebens und/oder des Berufs eingeschränkt und auf Hilfe angewiesen.

Jeder Mensch ist ab und zu vergesslich; der eine öfter, der andere seltener. Es besteht kein Grund zur Beunruhigung, wenn Sie ab und zu unsicher sind, ob Sie die Haustür abgeschlossen oder die Brille verlegt haben. Sollten Sie jedoch merken, dass die Vergesslichkeit zunimmt und in verschiedenen Alltagsbereichen auftritt, empfiehlt sich eine Abklärung beim Hausarzt. Der Verlust des Gedächtnisses ist allerdings nur eines der Symptome für Demenz. Je nach Krankheitsform kann sich eine Demenz auch anders äussern, beispielsweise indem sich das soziale Verhalten ändert.

Für weitere Informationen über Demenz besuchen Sie bitte Alzheimer Schweiz.

In diesem Projekt erzählen Personen mit Demenz und ihre Angehörigen von ihrem Leben mit Demenz, von ihren Erfahrungen mit der Medizin, von Veränderungen in ihrem Alltag und von der Unterstützung, die sie erhalten. Diese Erzählungen können Sie sich als Videos anschauen, anhören oder als Text lesen.

Die Beiträge sollen helfen, zukünftige Patienten und Angehörige besser zu unterstützen; das heisst Unterstützung von Betroffenen für Betroffene.

Dieses Modul wird durch Förderung von Alzheimer Schweiz ermöglicht.

  • Förderer

    Dieses Modul wird durch Förderung von Alzheimer Schweiz ermöglicht. Wenn Sie Ihre Geschichte erzählen möchten, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

    Forscher

    Manya Hendriks

    Manya Hendriks ist als Postdoktorandin am Institut für biomedizinische Ethik und Medizingeschichte tätig. Sie hat in den Niederlanden und in Belgien medizinische Anthropologie und Bioethik studiert. Während ihres Studiums hat sie die internationale Debatte über Lebensende- und Palliativmedizin in den Niederlanden, Oregon (USA) und der Schweiz untersucht.   Seit 2014 lebt sie in der Schweiz, wo sie ihre Doktorarbeit über die Einstellungen und Werte von Eltern, medizinische Fachpersonal und der Schweizerischen Gesellschaft zur Betreuung von extrem frühgeborenen Säuglingen am Lebensende verfasste. Sie ist seit Ende 2017 im DIPEx-Team und koordiniert das Modul über Erfahrungen mit Demenz.

    Andrea Radvanszky

    Andrea Radvanszky ist für das DIPEx Modul Demenz verantwortlich. Sie ist Soziologin und forscht qualitativ. In ihrer Doktorarbeit «Die soziologische Diagnose Demenz», die sie an der Universität Leipzig finalisiert, untersucht sie in der intimen Pflegebeziehung die sozialen Folgen der Verstösse gegen Normalitätsannahmen, die sich auf die Identitätsbildung und soziale Zuordnungen (z. B. Grenzziehung von gesund und krank) beziehen. Im DIPEx Projekt möchte sie zu einer empirisch fundierten Demenzethik beitragen, die sich nicht am Einzelindividuum orientiert, sondern die soziale Beziehung ins Zentrum rückt.

    Beratungsgruppe

  • Hilfe und Unterstützung

    Für weitere Informationen über Demenz besuchen Sie bitte Alzheimer Schweiz.

Ich möchte meine persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema mitteilen. Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf