Modul Präsentation (DEM)

Manya präsentiert das Modul „Demenz“. Untertitel verfügbar.

Förderer

Manya Hendriks

Manya Hendriks ist als Postdoktorandin am Institut für biomedizinische Ethik und Medizingeschichte tätig. Sie hat in den Niederlanden und in Belgien medizinische Anthropologie und Bioethik studiert. Während ihres Studiums hat sie die internationale Debatte über Lebensende- und Palliativmedizin in den Niederlanden, Oregon (USA) und der Schweiz untersucht.   Seit 2014 lebt sie in der Schweiz, wo sie ihre Doktorarbeit über die Einstellungen und Werte von Eltern, medizinische Fachpersonal und der Schweizerischen Gesellschaft zur Betreuung von extrem frühgeborenen Säuglingen am Lebensende verfasste. Sie ist seit Ende 2017 im DIPEx-Team und koordiniert das Modul über Erfahrungen mit Demenz.

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Ich möchte meine persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema mitteilen. Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf

Modul Präsentation (DEM)

Ich bin Manya Hendriks, ich komme aus den Niederlanden, und ich bin für das DIPEx Modul zur Demenz, Vergesslichkeit und Alzheimer verantwortlich.
Was wir wissen ist, dass jährlich immer mehr Menschen mit Demenz diagnostiziert werden. Und, da Demenz jeden treffen kann und immer mehr Leute trifft, ist es nicht nur eine individuelle Herausforderung, sondern auch eine gesellschaftliche.
Und das Leben mit Demenz betrifft viele. Es betrifft die Betroffenen selbst, deren Familie und deren Freunde. Mehr als die Hälfte der Menschen mit Demenz leben zuhause und werden von Ihren Angehörigen betreut.
Häufig entstehen für die Angehörigen ebenfalls Probleme: sozial zum Beispiel, finanziell oder gesundheitlich. Und um das bestmögliche Leben sicherzustellen ist Information und Unterstützung sehr wichtig.
In diesem Projekt geht es darum die Erfahrungen von Betroffenen und Angehörigen zu erfassen. Gerne möchten wir wissen wie Betroffene die Diagnose erlebt haben, wie ihr Umfeld darauf reagiert hat und welche Unterstützung besonderes hilfreich war.
Zudem wollen wir auch erfahren wie Angehörige mit der Situation umgehen. Die Beiträge auf DIPEx.ch sollen helfen die Zukunft der Betroffenen und ihrer Angehörigen besser zu unterstützen.
Dieses Projekt wird durch eine Förderung von Alzheimer Schweiz ermöglicht und natürlich wäre es ohne die Unterstützung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht möglich gewesen.

Demenz

Demenz ist der Oberbegriff für mehr als 100 verschiedene Krankheiten, welche die Funktion des Gehirns beeinträchtigen. Besonders die geistigen, die sogenannten kognitiven Fähigkeiten wie das Denken, das Gedächtnis, die Orientierung und die Sprache sind bei Demenz betroffen. Dadurch sind erkrankte Personen im Verlauf der Demenz zunehmend in ihren Aktivitäten des täglichen Lebens und/oder des Berufs eingeschränkt und auf Hilfe angewiesen.

Jeder Mensch ist ab und zu vergesslich; der eine öfter, der andere seltener. Es besteht kein Grund zur Beunruhigung, wenn Sie ab und zu unsicher sind, ob Sie die Haustür abgeschlossen oder die Brille verlegt haben. Sollten Sie jedoch merken, dass die Vergesslichkeit zunimmt und in verschiedenen Alltagsbereichen auftritt, empfiehlt sich eine Abklärung beim Hausarzt. Der Verlust des Gedächtnisses ist allerdings nur eines der Symptome für Demenz. Je nach Krankheitsform kann sich eine Demenz auch anders äussern, beispielsweise indem sich das soziale Verhalten ändert.

Für weitere Informationen über Demenz besuchen Sie bitte Alzheimer Schweiz.

In diesem Projekt erzählen Personen mit Demenz und ihre Angehörigen von ihrem Leben mit Demenz, von ihren Erfahrungen mit der Medizin, von Veränderungen in ihrem Alltag und von der Unterstützung, die sie erhalten. Diese Erzählungen können Sie sich als Videos anschauen, anhören oder als Text lesen.

Die Beiträge sollen helfen, zukünftige Patienten und Angehörige besser zu unterstützen; das heisst Unterstützung von Betroffenen für Betroffene.

Dieses Modul wird durch Förderung von Alzheimer Schweiz ermöglicht.

Förderer

Manya Hendriks

Manya Hendriks ist als Postdoktorandin am Institut für biomedizinische Ethik und Medizingeschichte tätig. Sie hat in den Niederlanden und in Belgien medizinische Anthropologie und Bioethik studiert. Während ihres Studiums hat sie die internationale Debatte über Lebensende- und Palliativmedizin in den Niederlanden, Oregon (USA) und der Schweiz untersucht.   Seit 2014 lebt sie in der Schweiz, wo sie ihre Doktorarbeit über die Einstellungen und Werte von Eltern, medizinische Fachpersonal und der Schweizerischen Gesellschaft zur Betreuung von extrem frühgeborenen Säuglingen am Lebensende verfasste. Sie ist seit Ende 2017 im DIPEx-Team und koordiniert das Modul über Erfahrungen mit Demenz.

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