Herr Ott

Mr. Ott advocates for reducing the dosage and number of medications that elderly people receive.

Mr. Ott is sympathetic to the need for care, but nevertheless finds the immobilization of dementia patients in nursing homes depressing and inhumane. He is in favor of reducing the dose and number of medications that elderly people receive.

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Mr. Ott advocates for reducing the dosage and number of medications that elderly people receive.

O: Ich finde, so ein Pflegheim… ja, da müssen die Leute damit umgehen können. Natürlich ist es mühsam. Natürlich haben sie keine Zeit, sich um die Leute zu kümmern und natürlich ist es einfacher, wenn die Leute halbtot sind. Aber das kann es nicht sein. Ja, ich kann es nachvollziehen, dass man das macht, aber ich finde es nicht human und ja… Nein. Das hat es eben nicht zwei Mal gegeben. Also im Spital, wo ich keinen Einfluss gehabt habe, aber dort wo ich Einfluss hatte, wie zum Beispiel mit dem Hausarzt, da hat es funktioniert.

I: Ja. Ja. Mhm.

O: Ich habe auch ihre Medikamente immer gekannt und hhh ich komme ein bisschen draus oder langsam. Eben vor allem wie die Medikamente auch einfach interagieren miteinander. Man hat es auch letzthin wieder gelesen, dass es… es war, glaube ich, letzthin im Tagi [Zeitung] gelesen, ältere Leute bekommen acht Medikamente und die meisten, die Hälfte sollte man eigentlich absetzen können, da es ihnen viel besser geht. Es ist auch so, wenn man halbbetäubt ist, dann gibt es logischerweise einen Sturz. Also so erst recht.

I: Mhm.

O: Aber da geht es halt immer um Geld.

I: Ja.

O: Also es ist einfacher, wenn man die Leute ruhigstellt. Sie im Bett lässt, anstatt sich mit ihnen zu beschäftigen.

Dementia

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