Herr Eberle und Frau Mathis

No one sees the work related to dementia care, says Mr Eberle.

Weil die mit einer Demenz verbundenen Einschränkungen auf den ersten Blick nicht sichtbar seien («man merkt ja nichts»), sehe keiner, welche Arbeit mit der Demenzpflege verbunden sei. Herr Eberle könne seine Situation als Angehöriger nicht offen vermitteln. Auch er hätte am Anfang die Schwere der Krankheit verkannt, erzählt Herr Eberle.

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No one sees the work related to dementia care, says Mr Eberle.

E: In einen der ersten Sitzungen in der Alzheimer-Gruppe hat der X [Vorname eines Teilnehmenden] erzählt, er mag es nicht mehr hören, wenn die Leute sagen, man merkt ja nichts! Die wüssten ja nicht, was er alles tun müsse, denn seine Frau hat noch Parkinson oder so etwas. Er hat den ganzen Haushalt und alles gemacht. Als er sie ins Altersheim tun wollte, hat man zu ihm gesagt, das kannst du doch nicht machen, man merkt ja nichts! Seine Frau hat noch das Talent in der Gruppe überall zum Mittelpunkt zu werden, in dem das sie Witze erzählt. Es sind zwar immer die gleichen, aber das wird so vom Umfeld gar nicht realisiert. Ich habe am Anfang noch gedacht, jaja, dann ist es ja gut, dann kann ich mit meiner R [Vorname Partnerin] überall hin. Man merkt es ja nicht. Jetzt merke ich, viele reflektieren das nicht weiter, was das heisst, man merkt ja nichts, wobei die R weiss was das ist, wenn man…so wurde ich jetzt auch ein bisschen skeptischer, wenn man sagt, ja, man merkt ja nichts! Auf der einen Seite, positiv, ja, man kann unabhängig überall hin. Aber im Großen und Ganzen immer sofort die Reaktion, wie geht es der R? Sie nehmen Anteil, usw. Ich würde sagen, es lohnt sich offen von dem zu reden. Man kann dann nicht erzählen, wisst ihr was das heisst? Man beklagt sich ja nicht an anderen Orten. Das ist dann jetzt wieder die Kehrseite.

Dementia

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