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Alain G.

Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation

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Es selbst ansprechen

Nachdem er vermutet, dass der Arzt Mühe hat es ihm zu sagen, fragt Alain G. von sich aus, ob die Diagnose Parkinson lautet. Dass dies zutrifft, kann er lange nicht glauben.

Video-Interview

TRANSKRIPTION

Alain G.: Und dann hat er ein bisschen um den heißen Brei herumgeredet, er wusste nicht so recht und dann habe ich ihm irgendwann die Frage gestellt und gesagt: "Aber denken Sie, dass es Parkinson ist?" Ich habe ihm diese Frage gestellt, weil ich in seiner Praxis schon ein bisschen die Broschüren gesehen hatte, die ich gelesen hatte. Und dann habe ich das gesagt, aber ich habe nicht wirklich daran geglaubt, und dann war es eigentlich ein bisschen [rau], als er ja gesagt hat. Weil es war ein bisschen so, als wäre ich mehrere Stockwerke auf einmal runtergefallen. Das hat sich ein bisschen komisch angefühlt. Als ich zum ersten Mal in die Beratung gegangen bin, bin ich eigentlich im Auto gefahren, dann war es in C [Ort] und dann eigentlich auf dem Rückweg von C [Ort] im Auto, ich konnte es nicht glauben, ich war wirklich, [...] ich habe gesagt, das ist nicht möglich, ich weiß nicht, wie ich das zu Hause sagen soll. Und es fühlte sich ein bisschen an wie mehrere Stockwerke auf einmal zu fallen, wie abgestürzt zu sein. Interviewerin: Und was ist dann passiert? Alain G.: Also ich habe mich dann sehr stark gewehrt, also ich habe nicht gedacht, dass es real ist und meine Frau hat uns in einer Parkinson-Vereinigung angemeldet. Und ich wollte eigentlich nie hingehen, ich bin einmal hingegangen und dann war's das und dann wollte ich nicht wissen, wie es weitergeht. Ich wollte nicht wissen, was passieren könnte, ich wollte eigentlich lieber nichts wissen.

Weitere Erfahrungen von Alain G.

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Alain G.

Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation

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Alain G.

Es selbst ansprechen

Nachdem er vermutet, dass der Arzt Mühe hat es ihm zu sagen, fragt Alain G. von sich aus, ob die Diagnose Parkinson lautet. Dass dies zutrifft, kann er lange nicht glauben.

Diagnose

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Alain G.

Depression

Alain G. fühlt sich durch nichts mehr berührt.

Symptome und Verlauf

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Alain G.

Unterstützung durch Kollegen

Alain G.'s Kollegen helfen, wenn er etwas nicht schafft.

Leben mit Morbus Parkinson

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Alain G.

Konzentrationsschwierigkeiten

Alain G. macht einen Computerkurs, kehrt dann aber doch zurück auf die Baustelle.

Leben mit Morbus Parkinson

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Alain G.

Kindersorgen

Alain G.s Sohn fragt seinen Vater, ob dieser sterben wird.

Familie und Gesellschaft

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Alain G.

Geringe Wirkung

Bei Alain G. erzielen die Medikamente kaum Linderung der Beschwerden.

Medikamentöse Behandlung

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Alain G.

Regelmässigkeit

Alain G. hat erst nach einiger Zeit gewusst, dass er die Medikamente zu festen Zeiten nehmen soll.

Medikamentöse Behandlung

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Alain G.

Löcher im Kopf

Alain G. findet die Löcher im Kopf beängstigend.

Behandlung mit Tiefer Hirnstimulation

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Alain G.

Etwas spüren

Alain G. erzählt, was er während der Operation gespürt hat.

Behandlung mit Tiefer Hirnstimulation

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Alain G.

Durchblutung

Bei Alain G. hat sich die Durchblutung verbessert.

Behandlung mit Tiefer Hirnstimulation

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Alain G.

Chinesische Medizin

Alain G. vermutet, dass die Akkupunktur eher aus psychologischen Gründen geholfen hat. Was ihm wirklich hilft, ist Ruhe.

Weitere Therapien und Unterstützung

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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