Morbus Parkinson ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die das zentrale und periphere Nervensystem betrifft. Die Symptome sind vielfältig und umfassen motorische (z.B. Tremor, langsame Bewegungen, Muskelstarre) und nicht-motorische Symptome (z. B. Depression, Schlafstörungen, Anosmie). Morbus Parkinson kann zu einem Verlust an Autonomie und Selbstwertgefühl, veränderten Beziehungen und sozialer Isolation führen. Kommunikationsstörungen sind ebenfalls häufig und sowohl mit motorischen als auch mit kognitiven Störungen verbunden. Viele Menschen mit Parkinson sind im Verlauf der Krankheit zunehmend in ihrer Arbeitsfähigkeit und ihrer Mobilität eingeschränkt. Eine Parkinson-Erkrankung ist nicht nur für die Betroffenen selbst eine Herausforderung, sondern auch für betreuende Angehörige, die ein Gleichgewicht zwischen eigenen Bedürfnissen und den Bedürfnissen der Patienten finden müssen. Zwei wichtige aktuelle klinische Behandlungen der fortgeschrittenen Parkinson-Krankheit sind die tiefe Hirnstimulation und die Duodopa®-Pumpe. Die tiefe Hirnstimulation ist eine Technik zur Modulation der Hirnaktivität, die ähnlich wie ein Herzschrittmacher funktioniert und eine neurochirurgische Intervention voraussetzt. Bei der Duodopa®-Pumpe erfolgt eine kontinuierliche Infusion eines Levodopa-Carbidopa-Gels via eine Pumpe über die Darmwand in den Dünndarm. Für das DIPEx Modul zu Parkinson haben wir Interviews mit 32 Menschen, die in einem fortgeschrittenen Stadium an Parkinson erkrankt sind und betreuenden Familienangehörigen geführt. In Interviewausschnitten wird in Form von Texten, Video- oder Audioclips sowie anhand von Zeichnungen erfahrbar, wie sich die Krankheit und deren Therapie auf das tägliche Leben der Betroffenen und deren Angehörigen auswirkt.
Teilnehmer
Roswitha S. merkt anhand von kleinen Veränderungen, dass sich etwas bei ihr verändert hat, kann die Symptome jedoch nicht deuten. Im Jahr 2004 erhält sie die Diagnose Morbus Parkinson und beginnt kurz darauf mit ihrem Mann einen Square Tanzkurs. Das Tanzen empfindet sie als äusserst hilfreich in Bezug auf die Parkinsonerkrankung. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt sie seit sechzehn Jahren mit der Erkrankung. 2017 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. In der Zeit vor der Behandlung ging es ihr sehr schlecht und sie sieht die Tiefe Hirnstimulation als letzten Ausweg. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation sieben Jahre zurück. Bereits vor Erhalt der Diagnose Morbus Parkinson hat Roswitha S. ihre Arbeit als Biologielehrerin beendet. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 52 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Ester O.s Ehemann ist an Morbus Parkinson erkrankt. Der Alltag in der Familie wird mit fortschreitendem Verlauf der Erkrankung ihres Mannes zunehmend schwierig. Vor allem Halluzinationen, Aggressivität und Impulskontrollstörungen bereiten Schwierigkeiten. Mittlerweile lebt Ester O.s Mann in einem Pflegeheim. Alter zum Zeitpunkt des Interviews: 64
Teilnehmer
Uli F. erhielt die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2001 im Alter von 49 Jahren. Er ist zu diesem Zeitpunkt sehr sportlich und arbeitet in einem Büro. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neunzehn Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2014 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews sechs Jahre zurückliegt. Kurz nach der Tiefen Hirnstimulation liess er sich aufgrund der Parkinsonerkrankung und einer Rückenproblematik frühpensionieren. Ein offener Umgang mit der Parkinsonerkrankung ist ihm wichtig. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Luca M. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1996 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit vierundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Seinen Beruf als Chemiker übt er bis im Jahr 2003 in Vollzeit aus, danach reduziert er das Arbeitspensum. In dieser Zeit kümmert er sich um Haus und Garten und unternimmt Reisen. Im Jahr 2013 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Mit deren Ergebnis ist er zufrieden. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin
Teilnehmer
Tanja U. hat einen Vater, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Als sie von der Erkrankung ihres Vaters erfährt ist sie bereits erwachsen und reagiert gefasst, auch da ihr Vater zu diesem Zeitpunkt noch wenige Symptome hat. Sie sieht ihren Vater nicht sehr häufig und wenn, dann eher kurz. Deshalb bekommt sie manches in Bezug auf die Parkinsonerkrankung nicht mit. Nach dem Beginn der Tiefen Hirnstimulation erinnert sie sich insbesondere an manische Phasen ihres Vaters, die dann aber nachliessen.
Teilnehmer
Céline G. ist mit Alain G. verheiratet, der 2010 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Die Zeit vor Erhalt der Diagnose, erlebt Céline G. als sehr herausfordernd und von Ungewissheit und Ängsten geprägt. Der soziale Rückzug von Alain G. und die Veränderungen in seiner Stimmung und Persönlichkeit sind Dinge, die Céline G. beschäftigen.
Teilnehmer
Kerstin E. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2002 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit achtzehn Jahren mit der Erkrankung. Bestimmte Reaktionen anderer Menschen sind für Kerstin E. häufig schwer zu ertragen. Weil sie weiss, dass Bewegung wichtig ist bei Morbus Parkinson, achtet sie darauf, dass sie sich täglich bewegt. Kerstin E.s Arbeit besteht darin Befragungen durchzuführen. Aufgrund der zunehmend digitalen Form von Umfragen, kann sie ihrer Arbeit bis zur Pensionierung nachgehen. Im Jahr 2015 hat Kerstin E. mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Behandlung liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Für die Unterstützung ihrer Familie ist Kerstin E. sehr dankbar. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 55 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alma H. hat im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit dreizehn Jahren mit der Erkrankung. Nach Erhalt der Diagnose lebt sie mehrere Jahre ohne allzu grosse Einschränkungen. Neben den körperlichen Veränderungen empfindet sie sich auch wesensverändert, seit sie an Morbus Parkinson erkrankt ist. 2017 hat sie die Duodopa®-Pumpe erhalten und lebt seit drei Jahren damit. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 63 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Mariella C. hat im Jahr 1999 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zweiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Als sie die Diagnose Morbus Parkinson erhält sind ihre drei Kinder bereits erwachsen, worüber sie sehr froh ist. Nachdem das Zittern zwei Jahre nach Erhalt der Diagnose zu stark wird, gibt sie ihre Tätigkeit als Asylbeauftragte in ihrer Gemeinde auf. Im Jahr 2015 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Tiefe Hirnstimulation liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Céline G. ist mit Alain G. verheiratet, der 2010 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Die Zeit vor Erhalt der Diagnose, erlebt Céline G. als sehr herausfordernd und von Ungewissheit und Ängsten geprägt. Der soziale Rückzug von Alain G. und die Veränderungen in seiner Stimmung und Persönlichkeit sind Dinge, die Céline G. beschäftigen.
Teilnehmer
Céline G. ist mit Alain G. verheiratet, der 2010 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Die Zeit vor Erhalt der Diagnose, erlebt Céline G. als sehr herausfordernd und von Ungewissheit und Ängsten geprägt. Der soziale Rückzug von Alain G. und die Veränderungen in seiner Stimmung und Persönlichkeit sind Dinge, die Céline G. beschäftigen.
Teilnehmer
Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin
Teilnehmer
Pierro L. war als Administrationsangestellter tätig. Er hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. 2013 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Filippo F. hat die Diagnose Parkinson im Jahr 2004 erhalten. Seinen Beruf als Elektriker übt er bis zum Alter von 62 Jahren aus. Als es ihm nach einer schweren Phase wieder besser geht, beginnt seine Frau abends zu arbeiten. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit sechsundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Durch die Erkrankung hat sich die Beziehung zu seinen Kindern verändert, was ihn schmerzt. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung zwei Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 59 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Tanja U. hat einen Vater, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Als sie von der Erkrankung ihres Vaters erfährt ist sie bereits erwachsen und reagiert gefasst, auch da ihr Vater zu diesem Zeitpunkt noch wenige Symptome hat. Sie sieht ihren Vater nicht sehr häufig und wenn, dann eher kurz. Deshalb bekommt sie manches in Bezug auf die Parkinsonerkrankung nicht mit. Nach dem Beginn der Tiefen Hirnstimulation erinnert sie sich insbesondere an manische Phasen ihres Vaters, die dann aber nachliessen.
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Salome G.-I. ist von Beruf her Lehrerin und mit Theo I. verheiratet. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, erfährt Salomé G.-I. von dessen Diagnose Morbus Parkinson. Sie ist froh, dass die Krankheit bei Theo I. langsam voranschreitet und sie ihren gemeinsamen Aktivitäten noch nachgehen können. Nachdem sich die Parkinsonsymptomatik bei Theo I. mit den Jahren zunehmend verstärkt hat, ist Salome G.-I. sehr froh, dass ihr Mann die Tiefe Hirnstimulation hat vornehmen lassen. Deren Ergebnis empfindet sie als grossen Erfolg. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 38
Teilnehmer
Nadja W. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. Ihren Beruf als Serviceangestellte hat sie zum Zeitpunkt der Diagnose nicht mehr ausgeübt. Im Jahr 2015 hat sie die Duodopa®-Pumpe erhalten, was zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurückliegt. Nadja W. hat mit plötzlichen Veränderungen in der Stimmung zu kämpfen und zieht sich dann zurück. Dennoch versucht sie sich in positivem Denken und hat sich seit Beginn der Parkinsonerkrankung neuen Aktivitäten, wie zum Beispiel dem Stricken, verstärkt gewidmet. Nach einem Sturz der einen Oberschenkelhalsbruch zur Folge hatte, zieht Nadja W. in ein Pflegeheim um, wo sie seit drei Jahren lebt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 60 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Filippo F. hat die Diagnose Parkinson im Jahr 2004 erhalten. Seinen Beruf als Elektriker übt er bis zum Alter von 62 Jahren aus. Als es ihm nach einer schweren Phase wieder besser geht, beginnt seine Frau abends zu arbeiten. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit sechsundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Durch die Erkrankung hat sich die Beziehung zu seinen Kindern verändert, was ihn schmerzt. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung zwei Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 59 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Mariella C. hat im Jahr 1999 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zweiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Als sie die Diagnose Morbus Parkinson erhält sind ihre drei Kinder bereits erwachsen, worüber sie sehr froh ist. Nachdem das Zittern zwei Jahre nach Erhalt der Diagnose zu stark wird, gibt sie ihre Tätigkeit als Asylbeauftragte in ihrer Gemeinde auf. Im Jahr 2015 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Tiefe Hirnstimulation liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Pierro L. war als Administrationsangestellter tätig. Er hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. 2013 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Lucie L. ist mit Pierro L. verheiratet, der im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Joachim T. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2018 erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zwei Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews ein Jahr zurückliegt. Vor der Operation ging es ihm sehr schlecht und er konnte sich kaum mehr bewegen. Mittlerweile, ein Jahr danach, geht es ihm deutlich besser und er empfindet wieder Lebensqualität. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 71 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Lucie L. ist mit Pierro L. verheiratet, der im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Corinne L. ist die Schiegermutter von Maja G., die an Morbus Parkinson erkrankt ist. Das junge Alter, in dem ihre Schwiegertochter an Morbus Parkinson erkrankt ist, macht Corinne L. stark betroffen. Froh hingegen ist sie, dass Maja G. noch 10 Jahre arbeiten kann. Alter zum Zeitpunkt des Interviews: 75
Teilnehmer
Filippo F. hat die Diagnose Parkinson im Jahr 2004 erhalten. Seinen Beruf als Elektriker übt er bis zum Alter von 62 Jahren aus. Als es ihm nach einer schweren Phase wieder besser geht, beginnt seine Frau abends zu arbeiten. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit sechsundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Durch die Erkrankung hat sich die Beziehung zu seinen Kindern verändert, was ihn schmerzt. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung zwei Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 59 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Uli F. erhielt die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2001 im Alter von 49 Jahren. Er ist zu diesem Zeitpunkt sehr sportlich und arbeitet in einem Büro. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neunzehn Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2014 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews sechs Jahre zurückliegt. Kurz nach der Tiefen Hirnstimulation liess er sich aufgrund der Parkinsonerkrankung und einer Rückenproblematik frühpensionieren. Ein offener Umgang mit der Parkinsonerkrankung ist ihm wichtig. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Marie V. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten und lebt seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Bevor sie im Jahr 2012 mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation beginnt, leidet sie stark unter der Überbeweglichkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation für die Tiefe Hirnstimulation acht Jahre zurück. Sie ist Mitglied einer Selbsthilfegruppe, was ihr im Umgang mit der Erkrankung sehr hilft. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Mariella C. hat im Jahr 1999 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zweiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Als sie die Diagnose Morbus Parkinson erhält sind ihre drei Kinder bereits erwachsen, worüber sie sehr froh ist. Nachdem das Zittern zwei Jahre nach Erhalt der Diagnose zu stark wird, gibt sie ihre Tätigkeit als Asylbeauftragte in ihrer Gemeinde auf. Im Jahr 2015 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Tiefe Hirnstimulation liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
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Dennis O.s Vater ist an Morbus Parkinson erkrankt. Alter zum Zeitpunkt des Interviews: 44
Teilnehmer
Roswitha S. merkt anhand von kleinen Veränderungen, dass sich etwas bei ihr verändert hat, kann die Symptome jedoch nicht deuten. Im Jahr 2004 erhält sie die Diagnose Morbus Parkinson und beginnt kurz darauf mit ihrem Mann einen Square Tanzkurs. Das Tanzen empfindet sie als äusserst hilfreich in Bezug auf die Parkinsonerkrankung. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt sie seit sechzehn Jahren mit der Erkrankung. 2017 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. In der Zeit vor der Behandlung ging es ihr sehr schlecht und sie sieht die Tiefe Hirnstimulation als letzten Ausweg. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation sieben Jahre zurück. Bereits vor Erhalt der Diagnose Morbus Parkinson hat Roswitha S. ihre Arbeit als Biologielehrerin beendet. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 52 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Céline G. ist mit Alain G. verheiratet, der 2010 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Die Zeit vor Erhalt der Diagnose, erlebt Céline G. als sehr herausfordernd und von Ungewissheit und Ängsten geprägt. Der soziale Rückzug von Alain G. und die Veränderungen in seiner Stimmung und Persönlichkeit sind Dinge, die Céline G. beschäftigen.
Teilnehmer
Seraina F. ist mit Filippo F. verheiratet, der 2004 die Diagnose Parkinson erhalten hat. Als sie beginnt abends zu arbeiten, ist die Organisation der Betreuung von Filippo F. zu Beginn kein leichtes Unterfangen. Nachdem verschiedene Familienmitglieder einen Teil zur Betreuung beitragen, findet sich die Situation ein, worüber Seraina F. sehr glücklich ist.
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Salome G.-I. ist von Beruf her Lehrerin und mit Theo I. verheiratet. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, erfährt Salomé G.-I. von dessen Diagnose Morbus Parkinson. Sie ist froh, dass die Krankheit bei Theo I. langsam voranschreitet und sie ihren gemeinsamen Aktivitäten noch nachgehen können. Nachdem sich die Parkinsonsymptomatik bei Theo I. mit den Jahren zunehmend verstärkt hat, ist Salome G.-I. sehr froh, dass ihr Mann die Tiefe Hirnstimulation hat vornehmen lassen. Deren Ergebnis empfindet sie als grossen Erfolg. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 38
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Uli F. erhielt die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2001 im Alter von 49 Jahren. Er ist zu diesem Zeitpunkt sehr sportlich und arbeitet in einem Büro. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neunzehn Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2014 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews sechs Jahre zurückliegt. Kurz nach der Tiefen Hirnstimulation liess er sich aufgrund der Parkinsonerkrankung und einer Rückenproblematik frühpensionieren. Ein offener Umgang mit der Parkinsonerkrankung ist ihm wichtig. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Mariella C. hat im Jahr 1999 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zweiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Als sie die Diagnose Morbus Parkinson erhält sind ihre drei Kinder bereits erwachsen, worüber sie sehr froh ist. Nachdem das Zittern zwei Jahre nach Erhalt der Diagnose zu stark wird, gibt sie ihre Tätigkeit als Asylbeauftragte in ihrer Gemeinde auf. Im Jahr 2015 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Tiefe Hirnstimulation liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Pierro L. war als Administrationsangestellter tätig. Er hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. 2013 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Mariella C. hat im Jahr 1999 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zweiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Als sie die Diagnose Morbus Parkinson erhält sind ihre drei Kinder bereits erwachsen, worüber sie sehr froh ist. Nachdem das Zittern zwei Jahre nach Erhalt der Diagnose zu stark wird, gibt sie ihre Tätigkeit als Asylbeauftragte in ihrer Gemeinde auf. Im Jahr 2015 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Tiefe Hirnstimulation liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Pierro L. war als Administrationsangestellter tätig. Er hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. 2013 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Ester O.s Ehemann ist an Morbus Parkinson erkrankt. Der Alltag in der Familie wird mit fortschreitendem Verlauf der Erkrankung ihres Mannes zunehmend schwierig. Vor allem Halluzinationen, Aggressivität und Impulskontrollstörungen bereiten Schwierigkeiten. Mittlerweile lebt Ester O.s Mann in einem Pflegeheim. Alter zum Zeitpunkt des Interviews: 64
Teilnehmer
Pierro L. war als Administrationsangestellter tätig. Er hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. 2013 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Céline G. ist mit Alain G. verheiratet, der 2010 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Die Zeit vor Erhalt der Diagnose, erlebt Céline G. als sehr herausfordernd und von Ungewissheit und Ängsten geprägt. Der soziale Rückzug von Alain G. und die Veränderungen in seiner Stimmung und Persönlichkeit sind Dinge, die Céline G. beschäftigen.
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Pierro L. war als Administrationsangestellter tätig. Er hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. 2013 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Uli F. erhielt die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2001 im Alter von 49 Jahren. Er ist zu diesem Zeitpunkt sehr sportlich und arbeitet in einem Büro. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neunzehn Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2014 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews sechs Jahre zurückliegt. Kurz nach der Tiefen Hirnstimulation liess er sich aufgrund der Parkinsonerkrankung und einer Rückenproblematik frühpensionieren. Ein offener Umgang mit der Parkinsonerkrankung ist ihm wichtig. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Filippo F. hat die Diagnose Parkinson im Jahr 2004 erhalten. Seinen Beruf als Elektriker übt er bis zum Alter von 62 Jahren aus. Als es ihm nach einer schweren Phase wieder besser geht, beginnt seine Frau abends zu arbeiten. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit sechsundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Durch die Erkrankung hat sich die Beziehung zu seinen Kindern verändert, was ihn schmerzt. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung zwei Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 59 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Uli F. erhielt die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2001 im Alter von 49 Jahren. Er ist zu diesem Zeitpunkt sehr sportlich und arbeitet in einem Büro. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neunzehn Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2014 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews sechs Jahre zurückliegt. Kurz nach der Tiefen Hirnstimulation liess er sich aufgrund der Parkinsonerkrankung und einer Rückenproblematik frühpensionieren. Ein offener Umgang mit der Parkinsonerkrankung ist ihm wichtig. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Lucie L. ist mit Pierro L. verheiratet, der im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Mario T. hat im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten, einer Zeit in der er als Büroangestellter tätig gewesen ist. Für ihn geht die Parkinsonerkrankung mit einem starken Gefühl des Freiheitsverlusts einher, was für ihn sehr schmerzlich ist. In seiner Familie ist auch seine Mutter von Morbus Parkinson betroffen gewesen. Mario T. lebt seit zweieinhalb Jahren in einem Pflegeheim. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2015 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurückliegt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
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Lucie L. ist mit Pierro L. verheiratet, der im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Salome G.-I. ist von Beruf her Lehrerin und mit Theo I. verheiratet. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, erfährt Salomé G.-I. von dessen Diagnose Morbus Parkinson. Sie ist froh, dass die Krankheit bei Theo I. langsam voranschreitet und sie ihren gemeinsamen Aktivitäten noch nachgehen können. Nachdem sich die Parkinsonsymptomatik bei Theo I. mit den Jahren zunehmend verstärkt hat, ist Salome G.-I. sehr froh, dass ihr Mann die Tiefe Hirnstimulation hat vornehmen lassen. Deren Ergebnis empfindet sie als grossen Erfolg. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 38
Teilnehmer
Marie V. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten und lebt seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Bevor sie im Jahr 2012 mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation beginnt, leidet sie stark unter der Überbeweglichkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation für die Tiefe Hirnstimulation acht Jahre zurück. Sie ist Mitglied einer Selbsthilfegruppe, was ihr im Umgang mit der Erkrankung sehr hilft. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Kerstin E. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2002 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit achtzehn Jahren mit der Erkrankung. Bestimmte Reaktionen anderer Menschen sind für Kerstin E. häufig schwer zu ertragen. Weil sie weiss, dass Bewegung wichtig ist bei Morbus Parkinson, achtet sie darauf, dass sie sich täglich bewegt. Kerstin E.s Arbeit besteht darin Befragungen durchzuführen. Aufgrund der zunehmend digitalen Form von Umfragen, kann sie ihrer Arbeit bis zur Pensionierung nachgehen. Im Jahr 2015 hat Kerstin E. mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Behandlung liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Für die Unterstützung ihrer Familie ist Kerstin E. sehr dankbar. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 55 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Luca M. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1996 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit vierundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Seinen Beruf als Chemiker übt er bis im Jahr 2003 in Vollzeit aus, danach reduziert er das Arbeitspensum. In dieser Zeit kümmert er sich um Haus und Garten und unternimmt Reisen. Im Jahr 2013 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Mit deren Ergebnis ist er zufrieden. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Filippo F. hat die Diagnose Parkinson im Jahr 2004 erhalten. Seinen Beruf als Elektriker übt er bis zum Alter von 62 Jahren aus. Als es ihm nach einer schweren Phase wieder besser geht, beginnt seine Frau abends zu arbeiten. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit sechsundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Durch die Erkrankung hat sich die Beziehung zu seinen Kindern verändert, was ihn schmerzt. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung zwei Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 59 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Katharina M. ist mit Luca M. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Nach der Operation für die Tiefe Hirnstimulation nimmt sie vielfältige Verbesserungen in der Symptomatik von Luca M. wahr. Die Erkrankung und deren Akzeptanz fällt ihr nicht immer leicht.
Teilnehmer
Jeanette F. ist mit Maurice F. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Zwar erlebt sie sich als fröhliche Person, die die Dinge nimmt, wie sie sind, dennoch fällt es ihr schwer, ihren Mann leiden zu sehen. Der soziale Rückzug, der mit der Parkinsonerkrankung bei Maurice F. einhergeht, macht ihr manchmal auch zu schaffen.
Teilnehmer
Thaddeus H. ist mit Alma H. verheiratet, die im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Da er und Alma H. vor der Erkrankung körperlich sehr aktiv und viel unterwegs waren, hat die Parkinsonerkrankung eine grosse Änderung des bisherigen Lebens bewirkt. Taddeus H. übernimmt viele der nötigen Aufgaben im Haushalt. Ausser einer Hilfe für grössere Reinigungen möchte er keine weitere Unterstützung, da er als selbstständiger Unternehmer es gewohnt ist, die Dinge allein zu regeln. Der Zusammenhalt in der Familie ist seit der Erkrankung von Alma H. stärker geworden, was Thaddeus H. sehr viel bedeutet.
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Nadja W. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. Ihren Beruf als Serviceangestellte hat sie zum Zeitpunkt der Diagnose nicht mehr ausgeübt. Im Jahr 2015 hat sie die Duodopa®-Pumpe erhalten, was zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurückliegt. Nadja W. hat mit plötzlichen Veränderungen in der Stimmung zu kämpfen und zieht sich dann zurück. Dennoch versucht sie sich in positivem Denken und hat sich seit Beginn der Parkinsonerkrankung neuen Aktivitäten, wie zum Beispiel dem Stricken, verstärkt gewidmet. Nach einem Sturz der einen Oberschenkelhalsbruch zur Folge hatte, zieht Nadja W. in ein Pflegeheim um, wo sie seit drei Jahren lebt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 60 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Marie V. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten und lebt seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Bevor sie im Jahr 2012 mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation beginnt, leidet sie stark unter der Überbeweglichkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation für die Tiefe Hirnstimulation acht Jahre zurück. Sie ist Mitglied einer Selbsthilfegruppe, was ihr im Umgang mit der Erkrankung sehr hilft. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Salome G.-I. ist von Beruf her Lehrerin und mit Theo I. verheiratet. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, erfährt Salomé G.-I. von dessen Diagnose Morbus Parkinson. Sie ist froh, dass die Krankheit bei Theo I. langsam voranschreitet und sie ihren gemeinsamen Aktivitäten noch nachgehen können. Nachdem sich die Parkinsonsymptomatik bei Theo I. mit den Jahren zunehmend verstärkt hat, ist Salome G.-I. sehr froh, dass ihr Mann die Tiefe Hirnstimulation hat vornehmen lassen. Deren Ergebnis empfindet sie als grossen Erfolg. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 38
Teilnehmer
Lucie L. ist mit Pierro L. verheiratet, der im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Salome G.-I. ist von Beruf her Lehrerin und mit Theo I. verheiratet. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, erfährt Salomé G.-I. von dessen Diagnose Morbus Parkinson. Sie ist froh, dass die Krankheit bei Theo I. langsam voranschreitet und sie ihren gemeinsamen Aktivitäten noch nachgehen können. Nachdem sich die Parkinsonsymptomatik bei Theo I. mit den Jahren zunehmend verstärkt hat, ist Salome G.-I. sehr froh, dass ihr Mann die Tiefe Hirnstimulation hat vornehmen lassen. Deren Ergebnis empfindet sie als grossen Erfolg. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 38
Teilnehmer
Nadja W. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. Ihren Beruf als Serviceangestellte hat sie zum Zeitpunkt der Diagnose nicht mehr ausgeübt. Im Jahr 2015 hat sie die Duodopa®-Pumpe erhalten, was zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurückliegt. Nadja W. hat mit plötzlichen Veränderungen in der Stimmung zu kämpfen und zieht sich dann zurück. Dennoch versucht sie sich in positivem Denken und hat sich seit Beginn der Parkinsonerkrankung neuen Aktivitäten, wie zum Beispiel dem Stricken, verstärkt gewidmet. Nach einem Sturz der einen Oberschenkelhalsbruch zur Folge hatte, zieht Nadja W. in ein Pflegeheim um, wo sie seit drei Jahren lebt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 60 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Salome G.-I. ist von Beruf her Lehrerin und mit Theo I. verheiratet. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, erfährt Salomé G.-I. von dessen Diagnose Morbus Parkinson. Sie ist froh, dass die Krankheit bei Theo I. langsam voranschreitet und sie ihren gemeinsamen Aktivitäten noch nachgehen können. Nachdem sich die Parkinsonsymptomatik bei Theo I. mit den Jahren zunehmend verstärkt hat, ist Salome G.-I. sehr froh, dass ihr Mann die Tiefe Hirnstimulation hat vornehmen lassen. Deren Ergebnis empfindet sie als grossen Erfolg. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 38
Teilnehmer
Lucie L. ist mit Pierro L. verheiratet, der im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin
Teilnehmer
Urs C. ist mit Mariella C. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist und mit der Tiefen Hirnstimulation behandelt wird. Er ist froh, dass seine Frau noch aktiv am sozialen Leben teilnimmt und sich nach dem Ausstieg aus dem Beruf, eigene Aufgaben geschaffen hat. Urs C. gewinnt der Erkrankung von Mariella C. auch positive Seiten ab, vor allem, dass der Zusammenhalt in der Familie seitdem stärker geworden ist. Er sorgt dafür, dass er sich Freiräume im Alltag erhält, in denen er eigenen Interessen und Bedürfnissen nachgehen kann.
Teilnehmer
Luca M. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1996 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit vierundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Seinen Beruf als Chemiker übt er bis im Jahr 2003 in Vollzeit aus, danach reduziert er das Arbeitspensum. In dieser Zeit kümmert er sich um Haus und Garten und unternimmt Reisen. Im Jahr 2013 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Mit deren Ergebnis ist er zufrieden. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Urs C. ist mit Mariella C. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist und mit der Tiefen Hirnstimulation behandelt wird. Er ist froh, dass seine Frau noch aktiv am sozialen Leben teilnimmt und sich nach dem Ausstieg aus dem Beruf, eigene Aufgaben geschaffen hat. Urs C. gewinnt der Erkrankung von Mariella C. auch positive Seiten ab, vor allem, dass der Zusammenhalt in der Familie seitdem stärker geworden ist. Er sorgt dafür, dass er sich Freiräume im Alltag erhält, in denen er eigenen Interessen und Bedürfnissen nachgehen kann.
Teilnehmer
Noah E. ist mit Kerstin E. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist. Die Unberechenbarkeit im Alltag, die die Parkinsonerkrankung seiner Frau häufig bedeutet und der damit einhergehend Verlust an Spontanität, findet er schwierig. Noah E. findet, dass sich Kerstin E., seitdem sie an Morbus Parkinson erkrankt ist, charakterlich verändert hat, was auch zu Konflikten in der Beziehung führt. Als Architekt kann er sich seine Arbeitszeiten oft frei einteilen, was ihm ermöglicht sich verstärkt um den Haushalt zu kümmern. Hierfür und für die Betreuung von Kerstin E. hat er sich auch professionelle Unterstützung geholt.
Teilnehmer
Mario T. hat im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten, einer Zeit in der er als Büroangestellter tätig gewesen ist. Für ihn geht die Parkinsonerkrankung mit einem starken Gefühl des Freiheitsverlusts einher, was für ihn sehr schmerzlich ist. In seiner Familie ist auch seine Mutter von Morbus Parkinson betroffen gewesen. Mario T. lebt seit zweieinhalb Jahren in einem Pflegeheim. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2015 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurückliegt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Jeanette F. ist mit Maurice F. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Zwar erlebt sie sich als fröhliche Person, die die Dinge nimmt, wie sie sind, dennoch fällt es ihr schwer, ihren Mann leiden zu sehen. Der soziale Rückzug, der mit der Parkinsonerkrankung bei Maurice F. einhergeht, macht ihr manchmal auch zu schaffen.
Teilnehmer
Kerstin E. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2002 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit achtzehn Jahren mit der Erkrankung. Bestimmte Reaktionen anderer Menschen sind für Kerstin E. häufig schwer zu ertragen. Weil sie weiss, dass Bewegung wichtig ist bei Morbus Parkinson, achtet sie darauf, dass sie sich täglich bewegt. Kerstin E.s Arbeit besteht darin Befragungen durchzuführen. Aufgrund der zunehmend digitalen Form von Umfragen, kann sie ihrer Arbeit bis zur Pensionierung nachgehen. Im Jahr 2015 hat Kerstin E. mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Behandlung liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Für die Unterstützung ihrer Familie ist Kerstin E. sehr dankbar. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 55 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Mariella C. hat im Jahr 1999 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zweiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Als sie die Diagnose Morbus Parkinson erhält sind ihre drei Kinder bereits erwachsen, worüber sie sehr froh ist. Nachdem das Zittern zwei Jahre nach Erhalt der Diagnose zu stark wird, gibt sie ihre Tätigkeit als Asylbeauftragte in ihrer Gemeinde auf. Im Jahr 2015 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Tiefe Hirnstimulation liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Roswitha S. merkt anhand von kleinen Veränderungen, dass sich etwas bei ihr verändert hat, kann die Symptome jedoch nicht deuten. Im Jahr 2004 erhält sie die Diagnose Morbus Parkinson und beginnt kurz darauf mit ihrem Mann einen Square Tanzkurs. Das Tanzen empfindet sie als äusserst hilfreich in Bezug auf die Parkinsonerkrankung. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt sie seit sechzehn Jahren mit der Erkrankung. 2017 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. In der Zeit vor der Behandlung ging es ihr sehr schlecht und sie sieht die Tiefe Hirnstimulation als letzten Ausweg. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation sieben Jahre zurück. Bereits vor Erhalt der Diagnose Morbus Parkinson hat Roswitha S. ihre Arbeit als Biologielehrerin beendet. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 52 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin
Teilnehmer
Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin
Teilnehmer
Urs C. ist mit Mariella C. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist und mit der Tiefen Hirnstimulation behandelt wird. Er ist froh, dass seine Frau noch aktiv am sozialen Leben teilnimmt und sich nach dem Ausstieg aus dem Beruf, eigene Aufgaben geschaffen hat. Urs C. gewinnt der Erkrankung von Mariella C. auch positive Seiten ab, vor allem, dass der Zusammenhalt in der Familie seitdem stärker geworden ist. Er sorgt dafür, dass er sich Freiräume im Alltag erhält, in denen er eigenen Interessen und Bedürfnissen nachgehen kann.
Teilnehmer
Lucie L. ist mit Pierro L. verheiratet, der im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Urs C. ist mit Mariella C. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist und mit der Tiefen Hirnstimulation behandelt wird. Er ist froh, dass seine Frau noch aktiv am sozialen Leben teilnimmt und sich nach dem Ausstieg aus dem Beruf, eigene Aufgaben geschaffen hat. Urs C. gewinnt der Erkrankung von Mariella C. auch positive Seiten ab, vor allem, dass der Zusammenhalt in der Familie seitdem stärker geworden ist. Er sorgt dafür, dass er sich Freiräume im Alltag erhält, in denen er eigenen Interessen und Bedürfnissen nachgehen kann.
Teilnehmer
Jeanette F. ist mit Maurice F. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Zwar erlebt sie sich als fröhliche Person, die die Dinge nimmt, wie sie sind, dennoch fällt es ihr schwer, ihren Mann leiden zu sehen. Der soziale Rückzug, der mit der Parkinsonerkrankung bei Maurice F. einhergeht, macht ihr manchmal auch zu schaffen.
Teilnehmer
Jeanette F. ist mit Maurice F. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Zwar erlebt sie sich als fröhliche Person, die die Dinge nimmt, wie sie sind, dennoch fällt es ihr schwer, ihren Mann leiden zu sehen. Der soziale Rückzug, der mit der Parkinsonerkrankung bei Maurice F. einhergeht, macht ihr manchmal auch zu schaffen.
Teilnehmer
Thaddeus H. ist mit Alma H. verheiratet, die im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Da er und Alma H. vor der Erkrankung körperlich sehr aktiv und viel unterwegs waren, hat die Parkinsonerkrankung eine grosse Änderung des bisherigen Lebens bewirkt. Taddeus H. übernimmt viele der nötigen Aufgaben im Haushalt. Ausser einer Hilfe für grössere Reinigungen möchte er keine weitere Unterstützung, da er als selbstständiger Unternehmer es gewohnt ist, die Dinge allein zu regeln. Der Zusammenhalt in der Familie ist seit der Erkrankung von Alma H. stärker geworden, was Thaddeus H. sehr viel bedeutet.
Teilnehmer
Seraina F. ist mit Filippo F. verheiratet, der 2004 die Diagnose Parkinson erhalten hat. Als sie beginnt abends zu arbeiten, ist die Organisation der Betreuung von Filippo F. zu Beginn kein leichtes Unterfangen. Nachdem verschiedene Familienmitglieder einen Teil zur Betreuung beitragen, findet sich die Situation ein, worüber Seraina F. sehr glücklich ist.
Teilnehmer
Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin
Teilnehmer
Roswitha S. merkt anhand von kleinen Veränderungen, dass sich etwas bei ihr verändert hat, kann die Symptome jedoch nicht deuten. Im Jahr 2004 erhält sie die Diagnose Morbus Parkinson und beginnt kurz darauf mit ihrem Mann einen Square Tanzkurs. Das Tanzen empfindet sie als äusserst hilfreich in Bezug auf die Parkinsonerkrankung. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt sie seit sechzehn Jahren mit der Erkrankung. 2017 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. In der Zeit vor der Behandlung ging es ihr sehr schlecht und sie sieht die Tiefe Hirnstimulation als letzten Ausweg. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation sieben Jahre zurück. Bereits vor Erhalt der Diagnose Morbus Parkinson hat Roswitha S. ihre Arbeit als Biologielehrerin beendet. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 52 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Luca M. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1996 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit vierundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Seinen Beruf als Chemiker übt er bis im Jahr 2003 in Vollzeit aus, danach reduziert er das Arbeitspensum. In dieser Zeit kümmert er sich um Haus und Garten und unternimmt Reisen. Im Jahr 2013 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Mit deren Ergebnis ist er zufrieden. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Jeanette F. ist mit Maurice F. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Zwar erlebt sie sich als fröhliche Person, die die Dinge nimmt, wie sie sind, dennoch fällt es ihr schwer, ihren Mann leiden zu sehen. Der soziale Rückzug, der mit der Parkinsonerkrankung bei Maurice F. einhergeht, macht ihr manchmal auch zu schaffen.
Teilnehmer
Uli F. erhielt die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2001 im Alter von 49 Jahren. Er ist zu diesem Zeitpunkt sehr sportlich und arbeitet in einem Büro. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neunzehn Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2014 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews sechs Jahre zurückliegt. Kurz nach der Tiefen Hirnstimulation liess er sich aufgrund der Parkinsonerkrankung und einer Rückenproblematik frühpensionieren. Ein offener Umgang mit der Parkinsonerkrankung ist ihm wichtig. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Thaddeus H. ist mit Alma H. verheiratet, die im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Da er und Alma H. vor der Erkrankung körperlich sehr aktiv und viel unterwegs waren, hat die Parkinsonerkrankung eine grosse Änderung des bisherigen Lebens bewirkt. Taddeus H. übernimmt viele der nötigen Aufgaben im Haushalt. Ausser einer Hilfe für grössere Reinigungen möchte er keine weitere Unterstützung, da er als selbstständiger Unternehmer es gewohnt ist, die Dinge allein zu regeln. Der Zusammenhalt in der Familie ist seit der Erkrankung von Alma H. stärker geworden, was Thaddeus H. sehr viel bedeutet.
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Katharina M. ist mit Luca M. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Nach der Operation für die Tiefe Hirnstimulation nimmt sie vielfältige Verbesserungen in der Symptomatik von Luca M. wahr. Die Erkrankung und deren Akzeptanz fällt ihr nicht immer leicht.
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Mariella C. hat im Jahr 1999 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zweiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Als sie die Diagnose Morbus Parkinson erhält sind ihre drei Kinder bereits erwachsen, worüber sie sehr froh ist. Nachdem das Zittern zwei Jahre nach Erhalt der Diagnose zu stark wird, gibt sie ihre Tätigkeit als Asylbeauftragte in ihrer Gemeinde auf. Im Jahr 2015 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Tiefe Hirnstimulation liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Thaddeus H. ist mit Alma H. verheiratet, die im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Da er und Alma H. vor der Erkrankung körperlich sehr aktiv und viel unterwegs waren, hat die Parkinsonerkrankung eine grosse Änderung des bisherigen Lebens bewirkt. Taddeus H. übernimmt viele der nötigen Aufgaben im Haushalt. Ausser einer Hilfe für grössere Reinigungen möchte er keine weitere Unterstützung, da er als selbstständiger Unternehmer es gewohnt ist, die Dinge allein zu regeln. Der Zusammenhalt in der Familie ist seit der Erkrankung von Alma H. stärker geworden, was Thaddeus H. sehr viel bedeutet.
Teilnehmer
Alma H. hat im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit dreizehn Jahren mit der Erkrankung. Nach Erhalt der Diagnose lebt sie mehrere Jahre ohne allzu grosse Einschränkungen. Neben den körperlichen Veränderungen empfindet sie sich auch wesensverändert, seit sie an Morbus Parkinson erkrankt ist. 2017 hat sie die Duodopa®-Pumpe erhalten und lebt seit drei Jahren damit. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 63 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
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Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
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Nadja W. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. Ihren Beruf als Serviceangestellte hat sie zum Zeitpunkt der Diagnose nicht mehr ausgeübt. Im Jahr 2015 hat sie die Duodopa®-Pumpe erhalten, was zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurückliegt. Nadja W. hat mit plötzlichen Veränderungen in der Stimmung zu kämpfen und zieht sich dann zurück. Dennoch versucht sie sich in positivem Denken und hat sich seit Beginn der Parkinsonerkrankung neuen Aktivitäten, wie zum Beispiel dem Stricken, verstärkt gewidmet. Nach einem Sturz der einen Oberschenkelhalsbruch zur Folge hatte, zieht Nadja W. in ein Pflegeheim um, wo sie seit drei Jahren lebt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 60 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Nadja W. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. Ihren Beruf als Serviceangestellte hat sie zum Zeitpunkt der Diagnose nicht mehr ausgeübt. Im Jahr 2015 hat sie die Duodopa®-Pumpe erhalten, was zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurückliegt. Nadja W. hat mit plötzlichen Veränderungen in der Stimmung zu kämpfen und zieht sich dann zurück. Dennoch versucht sie sich in positivem Denken und hat sich seit Beginn der Parkinsonerkrankung neuen Aktivitäten, wie zum Beispiel dem Stricken, verstärkt gewidmet. Nach einem Sturz der einen Oberschenkelhalsbruch zur Folge hatte, zieht Nadja W. in ein Pflegeheim um, wo sie seit drei Jahren lebt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 60 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
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Thaddeus H. ist mit Alma H. verheiratet, die im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Da er und Alma H. vor der Erkrankung körperlich sehr aktiv und viel unterwegs waren, hat die Parkinsonerkrankung eine grosse Änderung des bisherigen Lebens bewirkt. Taddeus H. übernimmt viele der nötigen Aufgaben im Haushalt. Ausser einer Hilfe für grössere Reinigungen möchte er keine weitere Unterstützung, da er als selbstständiger Unternehmer es gewohnt ist, die Dinge allein zu regeln. Der Zusammenhalt in der Familie ist seit der Erkrankung von Alma H. stärker geworden, was Thaddeus H. sehr viel bedeutet.
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Lucie L. ist mit Pierro L. verheiratet, der im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Behandlung: Duodopa®-Pumpe
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Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alma H. hat im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit dreizehn Jahren mit der Erkrankung. Nach Erhalt der Diagnose lebt sie mehrere Jahre ohne allzu grosse Einschränkungen. Neben den körperlichen Veränderungen empfindet sie sich auch wesensverändert, seit sie an Morbus Parkinson erkrankt ist. 2017 hat sie die Duodopa®-Pumpe erhalten und lebt seit drei Jahren damit. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 63 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
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Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
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Pierro L. war als Administrationsangestellter tätig. Er hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. 2013 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Thaddeus H. ist mit Alma H. verheiratet, die im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Da er und Alma H. vor der Erkrankung körperlich sehr aktiv und viel unterwegs waren, hat die Parkinsonerkrankung eine grosse Änderung des bisherigen Lebens bewirkt. Taddeus H. übernimmt viele der nötigen Aufgaben im Haushalt. Ausser einer Hilfe für grössere Reinigungen möchte er keine weitere Unterstützung, da er als selbstständiger Unternehmer es gewohnt ist, die Dinge allein zu regeln. Der Zusammenhalt in der Familie ist seit der Erkrankung von Alma H. stärker geworden, was Thaddeus H. sehr viel bedeutet.
Teilnehmer
Thaddeus H. ist mit Alma H. verheiratet, die im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Da er und Alma H. vor der Erkrankung körperlich sehr aktiv und viel unterwegs waren, hat die Parkinsonerkrankung eine grosse Änderung des bisherigen Lebens bewirkt. Taddeus H. übernimmt viele der nötigen Aufgaben im Haushalt. Ausser einer Hilfe für grössere Reinigungen möchte er keine weitere Unterstützung, da er als selbstständiger Unternehmer es gewohnt ist, die Dinge allein zu regeln. Der Zusammenhalt in der Familie ist seit der Erkrankung von Alma H. stärker geworden, was Thaddeus H. sehr viel bedeutet.
Teilnehmer
Pierro L. war als Administrationsangestellter tätig. Er hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. 2013 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Pierro L. war als Administrationsangestellter tätig. Er hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2000 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. 2013 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Alma H. hat im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit dreizehn Jahren mit der Erkrankung. Nach Erhalt der Diagnose lebt sie mehrere Jahre ohne allzu grosse Einschränkungen. Neben den körperlichen Veränderungen empfindet sie sich auch wesensverändert, seit sie an Morbus Parkinson erkrankt ist. 2017 hat sie die Duodopa®-Pumpe erhalten und lebt seit drei Jahren damit. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 63 Behandlung: Duodopa®-Pumpe
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Mario T. hat im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten, einer Zeit in der er als Büroangestellter tätig gewesen ist. Für ihn geht die Parkinsonerkrankung mit einem starken Gefühl des Freiheitsverlusts einher, was für ihn sehr schmerzlich ist. In seiner Familie ist auch seine Mutter von Morbus Parkinson betroffen gewesen. Mario T. lebt seit zweieinhalb Jahren in einem Pflegeheim. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2015 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurückliegt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Roswitha S. merkt anhand von kleinen Veränderungen, dass sich etwas bei ihr verändert hat, kann die Symptome jedoch nicht deuten. Im Jahr 2004 erhält sie die Diagnose Morbus Parkinson und beginnt kurz darauf mit ihrem Mann einen Square Tanzkurs. Das Tanzen empfindet sie als äusserst hilfreich in Bezug auf die Parkinsonerkrankung. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt sie seit sechzehn Jahren mit der Erkrankung. 2017 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. In der Zeit vor der Behandlung ging es ihr sehr schlecht und sie sieht die Tiefe Hirnstimulation als letzten Ausweg. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation sieben Jahre zurück. Bereits vor Erhalt der Diagnose Morbus Parkinson hat Roswitha S. ihre Arbeit als Biologielehrerin beendet. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 52 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Roswitha S. merkt anhand von kleinen Veränderungen, dass sich etwas bei ihr verändert hat, kann die Symptome jedoch nicht deuten. Im Jahr 2004 erhält sie die Diagnose Morbus Parkinson und beginnt kurz darauf mit ihrem Mann einen Square Tanzkurs. Das Tanzen empfindet sie als äusserst hilfreich in Bezug auf die Parkinsonerkrankung. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt sie seit sechzehn Jahren mit der Erkrankung. 2017 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. In der Zeit vor der Behandlung ging es ihr sehr schlecht und sie sieht die Tiefe Hirnstimulation als letzten Ausweg. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation sieben Jahre zurück. Bereits vor Erhalt der Diagnose Morbus Parkinson hat Roswitha S. ihre Arbeit als Biologielehrerin beendet. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 52 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Céline G. ist mit Alain G. verheiratet, der 2010 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Die Zeit vor Erhalt der Diagnose, erlebt Céline G. als sehr herausfordernd und von Ungewissheit und Ängsten geprägt. Der soziale Rückzug von Alain G. und die Veränderungen in seiner Stimmung und Persönlichkeit sind Dinge, die Céline G. beschäftigen.
Teilnehmer
Katharina M. ist mit Luca M. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Nach der Operation für die Tiefe Hirnstimulation nimmt sie vielfältige Verbesserungen in der Symptomatik von Luca M. wahr. Die Erkrankung und deren Akzeptanz fällt ihr nicht immer leicht.
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Kerstin E. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2002 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit achtzehn Jahren mit der Erkrankung. Bestimmte Reaktionen anderer Menschen sind für Kerstin E. häufig schwer zu ertragen. Weil sie weiss, dass Bewegung wichtig ist bei Morbus Parkinson, achtet sie darauf, dass sie sich täglich bewegt. Kerstin E.s Arbeit besteht darin Befragungen durchzuführen. Aufgrund der zunehmend digitalen Form von Umfragen, kann sie ihrer Arbeit bis zur Pensionierung nachgehen. Im Jahr 2015 hat Kerstin E. mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Behandlung liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Für die Unterstützung ihrer Familie ist Kerstin E. sehr dankbar. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 55 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
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Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
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Marie V. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten und lebt seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Bevor sie im Jahr 2012 mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation beginnt, leidet sie stark unter der Überbeweglichkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation für die Tiefe Hirnstimulation acht Jahre zurück. Sie ist Mitglied einer Selbsthilfegruppe, was ihr im Umgang mit der Erkrankung sehr hilft. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Salome G.-I. ist von Beruf her Lehrerin und mit Theo I. verheiratet. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, erfährt Salomé G.-I. von dessen Diagnose Morbus Parkinson. Sie ist froh, dass die Krankheit bei Theo I. langsam voranschreitet und sie ihren gemeinsamen Aktivitäten noch nachgehen können. Nachdem sich die Parkinsonsymptomatik bei Theo I. mit den Jahren zunehmend verstärkt hat, ist Salome G.-I. sehr froh, dass ihr Mann die Tiefe Hirnstimulation hat vornehmen lassen. Deren Ergebnis empfindet sie als grossen Erfolg. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 38
Teilnehmer
Seraina F. ist mit Filippo F. verheiratet, der 2004 die Diagnose Parkinson erhalten hat. Als sie beginnt abends zu arbeiten, ist die Organisation der Betreuung von Filippo F. zu Beginn kein leichtes Unterfangen. Nachdem verschiedene Familienmitglieder einen Teil zur Betreuung beitragen, findet sich die Situation ein, worüber Seraina F. sehr glücklich ist.
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Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin
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Marie V. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten und lebt seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Bevor sie im Jahr 2012 mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation beginnt, leidet sie stark unter der Überbeweglichkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation für die Tiefe Hirnstimulation acht Jahre zurück. Sie ist Mitglied einer Selbsthilfegruppe, was ihr im Umgang mit der Erkrankung sehr hilft. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Mariella C. hat im Jahr 1999 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit zweiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Als sie die Diagnose Morbus Parkinson erhält sind ihre drei Kinder bereits erwachsen, worüber sie sehr froh ist. Nachdem das Zittern zwei Jahre nach Erhalt der Diagnose zu stark wird, gibt sie ihre Tätigkeit als Asylbeauftragte in ihrer Gemeinde auf. Im Jahr 2015 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Tiefe Hirnstimulation liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Luca M. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1996 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit vierundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Seinen Beruf als Chemiker übt er bis im Jahr 2003 in Vollzeit aus, danach reduziert er das Arbeitspensum. In dieser Zeit kümmert er sich um Haus und Garten und unternimmt Reisen. Im Jahr 2013 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Mit deren Ergebnis ist er zufrieden. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Uli F. erhielt die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2001 im Alter von 49 Jahren. Er ist zu diesem Zeitpunkt sehr sportlich und arbeitet in einem Büro. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neunzehn Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2014 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews sechs Jahre zurückliegt. Kurz nach der Tiefen Hirnstimulation liess er sich aufgrund der Parkinsonerkrankung und einer Rückenproblematik frühpensionieren. Ein offener Umgang mit der Parkinsonerkrankung ist ihm wichtig. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Mario T. hat im Jahr 2000 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten, einer Zeit in der er als Büroangestellter tätig gewesen ist. Für ihn geht die Parkinsonerkrankung mit einem starken Gefühl des Freiheitsverlusts einher, was für ihn sehr schmerzlich ist. In seiner Familie ist auch seine Mutter von Morbus Parkinson betroffen gewesen. Mario T. lebt seit zweieinhalb Jahren in einem Pflegeheim. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2015 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurückliegt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Uli F. erhielt die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2001 im Alter von 49 Jahren. Er ist zu diesem Zeitpunkt sehr sportlich und arbeitet in einem Büro. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neunzehn Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2014 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews sechs Jahre zurückliegt. Kurz nach der Tiefen Hirnstimulation liess er sich aufgrund der Parkinsonerkrankung und einer Rückenproblematik frühpensionieren. Ein offener Umgang mit der Parkinsonerkrankung ist ihm wichtig. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Roswitha S. merkt anhand von kleinen Veränderungen, dass sich etwas bei ihr verändert hat, kann die Symptome jedoch nicht deuten. Im Jahr 2004 erhält sie die Diagnose Morbus Parkinson und beginnt kurz darauf mit ihrem Mann einen Square Tanzkurs. Das Tanzen empfindet sie als äusserst hilfreich in Bezug auf die Parkinsonerkrankung. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt sie seit sechzehn Jahren mit der Erkrankung. 2017 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. In der Zeit vor der Behandlung ging es ihr sehr schlecht und sie sieht die Tiefe Hirnstimulation als letzten Ausweg. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation sieben Jahre zurück. Bereits vor Erhalt der Diagnose Morbus Parkinson hat Roswitha S. ihre Arbeit als Biologielehrerin beendet. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 52 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
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Corinne L. ist die Schiegermutter von Maja G., die an Morbus Parkinson erkrankt ist. Das junge Alter, in dem ihre Schwiegertochter an Morbus Parkinson erkrankt ist, macht Corinne L. stark betroffen. Froh hingegen ist sie, dass Maja G. noch 10 Jahre arbeiten kann. Alter zum Zeitpunkt des Interviews: 75
Teilnehmer
Seraina F. ist mit Filippo F. verheiratet, der 2004 die Diagnose Parkinson erhalten hat. Als sie beginnt abends zu arbeiten, ist die Organisation der Betreuung von Filippo F. zu Beginn kein leichtes Unterfangen. Nachdem verschiedene Familienmitglieder einen Teil zur Betreuung beitragen, findet sich die Situation ein, worüber Seraina F. sehr glücklich ist.
Teilnehmer
Seraina F. ist mit Filippo F. verheiratet, der 2004 die Diagnose Parkinson erhalten hat. Als sie beginnt abends zu arbeiten, ist die Organisation der Betreuung von Filippo F. zu Beginn kein leichtes Unterfangen. Nachdem verschiedene Familienmitglieder einen Teil zur Betreuung beitragen, findet sich die Situation ein, worüber Seraina F. sehr glücklich ist.
Teilnehmer
Roswitha S. merkt anhand von kleinen Veränderungen, dass sich etwas bei ihr verändert hat, kann die Symptome jedoch nicht deuten. Im Jahr 2004 erhält sie die Diagnose Morbus Parkinson und beginnt kurz darauf mit ihrem Mann einen Square Tanzkurs. Das Tanzen empfindet sie als äusserst hilfreich in Bezug auf die Parkinsonerkrankung. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt sie seit sechzehn Jahren mit der Erkrankung. 2017 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. In der Zeit vor der Behandlung ging es ihr sehr schlecht und sie sieht die Tiefe Hirnstimulation als letzten Ausweg. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation sieben Jahre zurück. Bereits vor Erhalt der Diagnose Morbus Parkinson hat Roswitha S. ihre Arbeit als Biologielehrerin beendet. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 52 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Roswitha S. merkt anhand von kleinen Veränderungen, dass sich etwas bei ihr verändert hat, kann die Symptome jedoch nicht deuten. Im Jahr 2004 erhält sie die Diagnose Morbus Parkinson und beginnt kurz darauf mit ihrem Mann einen Square Tanzkurs. Das Tanzen empfindet sie als äusserst hilfreich in Bezug auf die Parkinsonerkrankung. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt sie seit sechzehn Jahren mit der Erkrankung. 2017 hat sie mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. In der Zeit vor der Behandlung ging es ihr sehr schlecht und sie sieht die Tiefe Hirnstimulation als letzten Ausweg. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation sieben Jahre zurück. Bereits vor Erhalt der Diagnose Morbus Parkinson hat Roswitha S. ihre Arbeit als Biologielehrerin beendet. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 52 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
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Dennis O.s Vater ist an Morbus Parkinson erkrankt. Alter zum Zeitpunkt des Interviews: 44
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Maja G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2003 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit siebzehn Jahren mit der Erkrankung. Bis im Jahr 2018 ist sie berufstätig. Nach ihrer Arbeit im Bereich Computertechnik, für die sie viel Feingefühl in den Fingern braucht, reinigt sie Büros um nicht ganz ohne Beschäftigung zu sein. Im Jahr 2019 wurde bei ihr der operative Eingriff für die Tiefe Hirnstimulation durchgeführt. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation ein Jahr zurück. Von der Tiefen Hirnstimulation ist Maja G. eher enttäuscht, sie hatte sich eine stärkere Besserung der Symptomatik erhofft. Tiere sind Maja G. wichtig und die schlimmste Einschränkung für sie ist, dass sie nicht mehr reiten kann. Durch die Parkinsonerkrankung hat sie mit dem Malen begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 38 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
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Noah E. ist mit Kerstin E. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist. Die Unberechenbarkeit im Alltag, die die Parkinsonerkrankung seiner Frau häufig bedeutet und der damit einhergehend Verlust an Spontanität, findet er schwierig. Noah E. findet, dass sich Kerstin E., seitdem sie an Morbus Parkinson erkrankt ist, charakterlich verändert hat, was auch zu Konflikten in der Beziehung führt. Als Architekt kann er sich seine Arbeitszeiten oft frei einteilen, was ihm ermöglicht sich verstärkt um den Haushalt zu kümmern. Hierfür und für die Betreuung von Kerstin E. hat er sich auch professionelle Unterstützung geholt.
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Salome G.-I. ist von Beruf her Lehrerin und mit Theo I. verheiratet. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, erfährt Salomé G.-I. von dessen Diagnose Morbus Parkinson. Sie ist froh, dass die Krankheit bei Theo I. langsam voranschreitet und sie ihren gemeinsamen Aktivitäten noch nachgehen können. Nachdem sich die Parkinsonsymptomatik bei Theo I. mit den Jahren zunehmend verstärkt hat, ist Salome G.-I. sehr froh, dass ihr Mann die Tiefe Hirnstimulation hat vornehmen lassen. Deren Ergebnis empfindet sie als grossen Erfolg. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 38
Teilnehmer
Dennis O.s Vater ist an Morbus Parkinson erkrankt. Alter zum Zeitpunkt des Interviews: 44
Teilnehmer
Luca M. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1996 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit vierundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Seinen Beruf als Chemiker übt er bis im Jahr 2003 in Vollzeit aus, danach reduziert er das Arbeitspensum. In dieser Zeit kümmert er sich um Haus und Garten und unternimmt Reisen. Im Jahr 2013 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Mit deren Ergebnis ist er zufrieden. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Joachim T. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2018 erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zwei Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews ein Jahr zurückliegt. Vor der Operation ging es ihm sehr schlecht und er konnte sich kaum mehr bewegen. Mittlerweile, ein Jahr danach, geht es ihm deutlich besser und er empfindet wieder Lebensqualität. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 71 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Céline G. ist mit Alain G. verheiratet, der 2010 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Die Zeit vor Erhalt der Diagnose, erlebt Céline G. als sehr herausfordernd und von Ungewissheit und Ängsten geprägt. Der soziale Rückzug von Alain G. und die Veränderungen in seiner Stimmung und Persönlichkeit sind Dinge, die Céline G. beschäftigen.
Teilnehmer
Marie V. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten und lebt seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Bevor sie im Jahr 2012 mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation beginnt, leidet sie stark unter der Überbeweglichkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation für die Tiefe Hirnstimulation acht Jahre zurück. Sie ist Mitglied einer Selbsthilfegruppe, was ihr im Umgang mit der Erkrankung sehr hilft. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Paul D. ist auf dem Gipfel seiner Karriere als Generalsekretär einer Bank, als er im Jahr 2011 die Diagnose Morbus Parkinson erhält. Die Diagnose, der eine Fehlbehandlung vorausgeht, erhält er per Post. Bewegung ist für Paul D. wichtig, er macht unter anderem Kardio- und Krafttraining im Fitnesscenter. Ausserdem praktiziert und unterrichtet er diverse Tänze. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neun Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2017 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews drei Jahre zurückliegt. Hobbymässig ist er viel am Computer beschäftigt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 50 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
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Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
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Noah E. ist mit Kerstin E. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist. Die Unberechenbarkeit im Alltag, die die Parkinsonerkrankung seiner Frau häufig bedeutet und der damit einhergehend Verlust an Spontanität, findet er schwierig. Noah E. findet, dass sich Kerstin E., seitdem sie an Morbus Parkinson erkrankt ist, charakterlich verändert hat, was auch zu Konflikten in der Beziehung führt. Als Architekt kann er sich seine Arbeitszeiten oft frei einteilen, was ihm ermöglicht sich verstärkt um den Haushalt zu kümmern. Hierfür und für die Betreuung von Kerstin E. hat er sich auch professionelle Unterstützung geholt.
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Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
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Ester O.s Ehemann ist an Morbus Parkinson erkrankt. Der Alltag in der Familie wird mit fortschreitendem Verlauf der Erkrankung ihres Mannes zunehmend schwierig. Vor allem Halluzinationen, Aggressivität und Impulskontrollstörungen bereiten Schwierigkeiten. Mittlerweile lebt Ester O.s Mann in einem Pflegeheim. Alter zum Zeitpunkt des Interviews: 64
Teilnehmer
Noah E. ist mit Kerstin E. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist. Die Unberechenbarkeit im Alltag, die die Parkinsonerkrankung seiner Frau häufig bedeutet und der damit einhergehend Verlust an Spontanität, findet er schwierig. Noah E. findet, dass sich Kerstin E., seitdem sie an Morbus Parkinson erkrankt ist, charakterlich verändert hat, was auch zu Konflikten in der Beziehung führt. Als Architekt kann er sich seine Arbeitszeiten oft frei einteilen, was ihm ermöglicht sich verstärkt um den Haushalt zu kümmern. Hierfür und für die Betreuung von Kerstin E. hat er sich auch professionelle Unterstützung geholt.
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Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin
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Urs C. ist mit Mariella C. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist und mit der Tiefen Hirnstimulation behandelt wird. Er ist froh, dass seine Frau noch aktiv am sozialen Leben teilnimmt und sich nach dem Ausstieg aus dem Beruf, eigene Aufgaben geschaffen hat. Urs C. gewinnt der Erkrankung von Mariella C. auch positive Seiten ab, vor allem, dass der Zusammenhalt in der Familie seitdem stärker geworden ist. Er sorgt dafür, dass er sich Freiräume im Alltag erhält, in denen er eigenen Interessen und Bedürfnissen nachgehen kann.
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Corinne L. ist die Schiegermutter von Maja G., die an Morbus Parkinson erkrankt ist. Das junge Alter, in dem ihre Schwiegertochter an Morbus Parkinson erkrankt ist, macht Corinne L. stark betroffen. Froh hingegen ist sie, dass Maja G. noch 10 Jahre arbeiten kann. Alter zum Zeitpunkt des Interviews: 75
Teilnehmer
Luca M. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1996 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit vierundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Seinen Beruf als Chemiker übt er bis im Jahr 2003 in Vollzeit aus, danach reduziert er das Arbeitspensum. In dieser Zeit kümmert er sich um Haus und Garten und unternimmt Reisen. Im Jahr 2013 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Mit deren Ergebnis ist er zufrieden. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Filippo F. hat die Diagnose Parkinson im Jahr 2004 erhalten. Seinen Beruf als Elektriker übt er bis zum Alter von 62 Jahren aus. Als es ihm nach einer schweren Phase wieder besser geht, beginnt seine Frau abends zu arbeiten. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit sechsundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Durch die Erkrankung hat sich die Beziehung zu seinen Kindern verändert, was ihn schmerzt. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung zwei Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 59 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Noah E. ist mit Kerstin E. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist. Die Unberechenbarkeit im Alltag, die die Parkinsonerkrankung seiner Frau häufig bedeutet und der damit einhergehend Verlust an Spontanität, findet er schwierig. Noah E. findet, dass sich Kerstin E., seitdem sie an Morbus Parkinson erkrankt ist, charakterlich verändert hat, was auch zu Konflikten in der Beziehung führt. Als Architekt kann er sich seine Arbeitszeiten oft frei einteilen, was ihm ermöglicht sich verstärkt um den Haushalt zu kümmern. Hierfür und für die Betreuung von Kerstin E. hat er sich auch professionelle Unterstützung geholt.
Teilnehmer
Joachim T. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2018 erhalten. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zwei Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews ein Jahr zurückliegt. Vor der Operation ging es ihm sehr schlecht und er konnte sich kaum mehr bewegen. Mittlerweile, ein Jahr danach, geht es ihm deutlich besser und er empfindet wieder Lebensqualität. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 71 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Katharina M. ist mit Luca M. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Nach der Operation für die Tiefe Hirnstimulation nimmt sie vielfältige Verbesserungen in der Symptomatik von Luca M. wahr. Die Erkrankung und deren Akzeptanz fällt ihr nicht immer leicht.
Teilnehmer
Marie V. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten und lebt seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Bevor sie im Jahr 2012 mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation beginnt, leidet sie stark unter der Überbeweglichkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation für die Tiefe Hirnstimulation acht Jahre zurück. Sie ist Mitglied einer Selbsthilfegruppe, was ihr im Umgang mit der Erkrankung sehr hilft. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Urs C. ist mit Mariella C. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist und mit der Tiefen Hirnstimulation behandelt wird. Er ist froh, dass seine Frau noch aktiv am sozialen Leben teilnimmt und sich nach dem Ausstieg aus dem Beruf, eigene Aufgaben geschaffen hat. Urs C. gewinnt der Erkrankung von Mariella C. auch positive Seiten ab, vor allem, dass der Zusammenhalt in der Familie seitdem stärker geworden ist. Er sorgt dafür, dass er sich Freiräume im Alltag erhält, in denen er eigenen Interessen und Bedürfnissen nachgehen kann.
Teilnehmer
Bei Theo I. wurde die Diagnose Morbus Parkinson im Alter von 42 Jahren gestellt. Zusammen mit Salome G.-I. hat er zu diesem Zeitpunkt zwei kleine Kinder. Aufgrund des langsamen Verlaufs der Parkinsonerkrankung muss er seinen gewohnten Lebensstil nicht von heute auf morgen ändern und kann auch noch familiäre Pflichten, etwa bei der Kinderbetreuung, erfüllen. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Theo I. ist als Organisationsberater tätig. Sport und Bewegung spielen eine zentrale Rolle in seinem Leben. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 42 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation Beruf: Büroangestellter Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Marie V. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten und lebt seit dreiundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Bevor sie im Jahr 2012 mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation beginnt, leidet sie stark unter der Überbeweglichkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation für die Tiefe Hirnstimulation acht Jahre zurück. Sie ist Mitglied einer Selbsthilfegruppe, was ihr im Umgang mit der Erkrankung sehr hilft. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Ester O.s Ehemann ist an Morbus Parkinson erkrankt. Der Alltag in der Familie wird mit fortschreitendem Verlauf der Erkrankung ihres Mannes zunehmend schwierig. Vor allem Halluzinationen, Aggressivität und Impulskontrollstörungen bereiten Schwierigkeiten. Mittlerweile lebt Ester O.s Mann in einem Pflegeheim. Alter zum Zeitpunkt des Interviews: 64
Teilnehmer
Seraina F. ist mit Filippo F. verheiratet, der 2004 die Diagnose Parkinson erhalten hat. Als sie beginnt abends zu arbeiten, ist die Organisation der Betreuung von Filippo F. zu Beginn kein leichtes Unterfangen. Nachdem verschiedene Familienmitglieder einen Teil zur Betreuung beitragen, findet sich die Situation ein, worüber Seraina F. sehr glücklich ist.
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Katharina M. ist mit Luca M. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Nach der Operation für die Tiefe Hirnstimulation nimmt sie vielfältige Verbesserungen in der Symptomatik von Luca M. wahr. Die Erkrankung und deren Akzeptanz fällt ihr nicht immer leicht.
Teilnehmer
Seraina F. ist mit Filippo F. verheiratet, der 2004 die Diagnose Parkinson erhalten hat. Als sie beginnt abends zu arbeiten, ist die Organisation der Betreuung von Filippo F. zu Beginn kein leichtes Unterfangen. Nachdem verschiedene Familienmitglieder einen Teil zur Betreuung beitragen, findet sich die Situation ein, worüber Seraina F. sehr glücklich ist.
Teilnehmer
Thaddeus H. ist mit Alma H. verheiratet, die im Jahr 2007 die Diagnose Morbus Parkinson erhalten hat. Da er und Alma H. vor der Erkrankung körperlich sehr aktiv und viel unterwegs waren, hat die Parkinsonerkrankung eine grosse Änderung des bisherigen Lebens bewirkt. Taddeus H. übernimmt viele der nötigen Aufgaben im Haushalt. Ausser einer Hilfe für grössere Reinigungen möchte er keine weitere Unterstützung, da er als selbstständiger Unternehmer es gewohnt ist, die Dinge allein zu regeln. Der Zusammenhalt in der Familie ist seit der Erkrankung von Alma H. stärker geworden, was Thaddeus H. sehr viel bedeutet.
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Alain G. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2010 im Alter von 44 Jahren erhalten. Die Diagnose ist ein Schock für ihn. Er weigert sich mehrere Jahre lang die Situation anzunehmen und möchte weder darüber sprechen noch etwas davon hören. Da er als Spengler viel mit seinen Armen arbeitet und Kraft benötigt, führt die Erkrankung zu Einschränkungen in seiner Berufstätigkeit. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit zehn Jahren mit der Erkrankung. 2018 hat er mit der Therapie für die Tiefe Hirnstimulation begonnen. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Operation zwei Jahre zurück. Mit dem Ergebnis der Behandlung ist Alain G. mässig zufrieden. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 44 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Filippo F. hat die Diagnose Parkinson im Jahr 2004 erhalten. Seinen Beruf als Elektriker übt er bis zum Alter von 62 Jahren aus. Als es ihm nach einer schweren Phase wieder besser geht, beginnt seine Frau abends zu arbeiten. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit sechsundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2018 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Durch die Erkrankung hat sich die Beziehung zu seinen Kindern verändert, was ihn schmerzt. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung zwei Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 59 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Noah E. ist mit Kerstin E. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist. Die Unberechenbarkeit im Alltag, die die Parkinsonerkrankung seiner Frau häufig bedeutet und der damit einhergehend Verlust an Spontanität, findet er schwierig. Noah E. findet, dass sich Kerstin E., seitdem sie an Morbus Parkinson erkrankt ist, charakterlich verändert hat, was auch zu Konflikten in der Beziehung führt. Als Architekt kann er sich seine Arbeitszeiten oft frei einteilen, was ihm ermöglicht sich verstärkt um den Haushalt zu kümmern. Hierfür und für die Betreuung von Kerstin E. hat er sich auch professionelle Unterstützung geholt.
Teilnehmer
Uli F. erhielt die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2001 im Alter von 49 Jahren. Er ist zu diesem Zeitpunkt sehr sportlich und arbeitet in einem Büro. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit neunzehn Jahren mit der Erkrankung. Im Jahr 2014 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, was zum Zeitpunkt des Interviews sechs Jahre zurückliegt. Kurz nach der Tiefen Hirnstimulation liess er sich aufgrund der Parkinsonerkrankung und einer Rückenproblematik frühpensionieren. Ein offener Umgang mit der Parkinsonerkrankung ist ihm wichtig. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin
Teilnehmer
Maurice F. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1997 erhalten. Im Jahr 2014/2015 gibt er seine berufliche Tätigkeit im Bereich Waldprojekte und Waldgutachten auf, was ihm nicht leichtfällt. Zum Zeitpunkt des Interviews lebt er seit dreiundzwanzig Jahren mit der Parkinsonkrankheit. Im Jahr 2010 hat er die Duodopa®-Pumpe erhalten, deren Wirkung er als positiv empfunden hat. Im Jahr 2019 hat er mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen, von der er, zum Zeitpunkt des Interviews, keine Verbesserung der Symptomatik verspürt. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 49 Behandlung: Duodopa®-Pumpe und Tiefe Hirnstimulation
Teilnehmer
Noah E. ist mit Kerstin E. verheiratet, die an Morbus Parkinson erkrankt ist. Die Unberechenbarkeit im Alltag, die die Parkinsonerkrankung seiner Frau häufig bedeutet und der damit einhergehend Verlust an Spontanität, findet er schwierig. Noah E. findet, dass sich Kerstin E., seitdem sie an Morbus Parkinson erkrankt ist, charakterlich verändert hat, was auch zu Konflikten in der Beziehung führt. Als Architekt kann er sich seine Arbeitszeiten oft frei einteilen, was ihm ermöglicht sich verstärkt um den Haushalt zu kümmern. Hierfür und für die Betreuung von Kerstin E. hat er sich auch professionelle Unterstützung geholt.
Teilnehmer
Jeanette F. ist mit Maurice F. verheiratet, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Zwar erlebt sie sich als fröhliche Person, die die Dinge nimmt, wie sie sind, dennoch fällt es ihr schwer, ihren Mann leiden zu sehen. Der soziale Rückzug, der mit der Parkinsonerkrankung bei Maurice F. einhergeht, macht ihr manchmal auch zu schaffen.
20 erfahrungen
Hier berichten Menschen, die an Parkinson erkrankt sind und Familienangehörige, vom Beginn der Krankheit und dem Auftreten der ersten Anzeichen bis hin zur Diagnosestellung. Welche sind erste sichtbare Symptome und wodurch machen sich diese bemerkbar? Welche Erfahrungen werden im Kontext der Diagnosestellung gemacht und wie wird der Erhalt der Diagnose erlebt?
Roswitha S.
Veränderungen am Auge
Roswitha S. erzählt von Veränderungen am Auge, die dazu führen, dass sie Fehler beim Schreiben macht.
Diagnose
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
22 erfahrungen
Symptome und Verlauf
Maurice F.
Bewegungsverlangsamung
Maurice F. kann nicht mehr so schnell laufen.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Salome G.-I.
Steifheit
Salome G.-I. erzählt, dass ihr Mann gestresst war und sich dadurch seine Muskeln versteiften.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Nadja W.
Blockaden
Nadja W. hat Blockaden.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Filippo F.
Zittern
Filippo F. hat neben dem Zittern lange keine anderen Beschwerden.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Mariella C.
Überbewegungen
Für Mariella C. sind die Überbewegungen sehr unangenehm.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Pierro L.
Müdigkeit
Pierro L. fühlt sich immer müde.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Lucie L.
Extreme Tagesschläfrigkeit
Lucie L. berichtet, dass es tagsüber einmal fast nicht möglich war, ihren Mann aufzuwecken.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Joachim T.
Schlafstörungen
Joachim T. berichtet von Schlafstörungen.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Alain G.
Depression
Alain G. fühlt sich durch nichts mehr berührt.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Paul D.
Veränderungen der Stimme
Paul D. hat manchmal eine leisere Stimme.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Lucie L.
Ängste und Unruhe
Lucie L. erzählt von Pierro L.s Angst und nächtlicher Unruhe, die auch ihr selbst den Schlaf rauben.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Corinne L.
Vergesslichkeit
Corinne L. ist betroffen von der Vergesslichkeit ihrer Schwiegertochter, angesichts deren jungen Alters.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Filippo F.
Halluzinationen
Filippo F. berichtet von Halluzinationen.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Maurice F.
Suizidgedanken
Maurice F. erlebt, dass plötzlich Suizidgedanken auftauchen.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Theo I.
Langsamer Verlauf
Theo I. ist froh, dass die Krankheit nur langsam voranschreitet und er noch Sport treiben kann.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Uli F.
Die Wirkung der Medikamente lässt nach
Bei Uli F. lässt die Wirkung der Medikamente nach und er kann nicht mehr gut laufen.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Marie V.
Bewegungsunruhe
Mit dem Fortschritt der Krankheit leidet Marie V. zunehmend unter Bewegungsunruhe.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Mariella C.
Zunehmend Stürze
Da sich Fahrradstürze gehäuft haben, ist Mariella C. auf ein Dreirad umgestiegen.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Dennis O.
Ausprobieren was hilft
Dennis O. berichtet, dass verschiedene Medikamente bei seinem Vater nicht geholfen haben.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Roswitha S.
Hoffen, dass es nicht schlimmer wird
Corinne L. hofft, dass die Symptome bei ihrer Schwiegertochter noch lange ausbleiben werden.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Céline G.
Sichtbarkeit der Symptome
Wegen der Sichtbarkeit seiner Symptome ist Céline G.s Mann nicht mehr gerne in Gesellschaft, was auch für sie schwierig ist.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
Seraina F.
Zunehmende Müdigkeit
Seraina F. berichtet, dass die Müdigkeit ihres Mannes zunimmt.
Symptome und Verlauf
Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe
59 erfahrungen
3 topic
22 erfahrungen
3 topic
36 erfahrungen
6 topic
11 erfahrungen
2 topic
35 erfahrungen
4 topic
17 erfahrungen
4 topic
61 erfahrungen
5 topic
11 erfahrungen
3 topic
Erfahrungen Intensivmedizin
Demenz
Parkinson-Erkrankung
Multiple Sklerose
Schädigung des Gehirns
Schwangerschaft und Pränataldiagnostik
COVID-19
Chronischer Schmerz
Junge Menschen mit hämato-onkologischen Erkrankungen
Leben mit einer seltenen Krankheit. Die Erfahrungen von Patienten und Familien
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