Im Alter von 29 Jahren erhielt Herr Brunner die Diagnose eines langsam wachsenden Hirntumors, der nach chirurgischer Entfernung in der Regel eine gute Prognose hat. Rückblickend litt er bereits seit mehreren Jahren an epileptischen Anfällen, die sich häufig in Form von kurzen «Absenzen» gezeigt hatten. Diese Absenzen wurden wahrscheinlich durch den Tumor verursacht. Auf Empfehlung seines Behandlungsteams entschied er sich für eine operative Entfernung des Tumors. Während des Eingriffs kam es zu Komplikationen: Ein operationsbedingter Gefässschaden führte zu einem schweren Schlaganfall.
TEXT
Herr Brunner sieht positive Veränderungen in seinem Leben. Er hat gelernt, dass sein Lebensweg seine Sicht auf die Welt geprägt hat.
TRANSKRIPTION
Suter (Betroffener)
«Es geht mir jetzt besser als vorher»
Nachdem Herr Suter am eigenen Körper erfuhr, wie schnell das Leben zu Ende sein kann, schenkt er Alltagssorgen weniger Gewicht.
Lehre und Strategien
Novak (Betroffene)
Durch die Krankheit zeigten sich wahre Freund*innen
Frau Novak wurde durch die Krankheit von Freund*innen im Stich gelassen. Sie machte auch überraschend positive Erfahrungen, denn es waren Menschen für sie da, wo sie es vorher nie geglaubt hätte.
Lehre und Strategien
Im Alter von 29 Jahren erhielt Herr Brunner die Diagnose eines langsam wachsenden Hirntumors, der nach chirurgischer Entfernung in der Regel eine gute Prognose hat. Rückblickend litt er bereits seit mehreren Jahren an epileptischen Anfällen, die sich häufig in Form von kurzen «Absenzen» gezeigt hatten. Diese Absenzen wurden wahrscheinlich durch den Tumor verursacht. Auf Empfehlung seines Behandlungsteams entschied er sich für eine operative Entfernung des Tumors. Während des Eingriffs kam es zu Komplikationen: Ein operationsbedingter Gefässschaden führte zu einem schweren Schlaganfall.
Brunner (Betroffener und Angehöriger, Partner)
Epilepsie als Warnzeichen für einen Hirntumor
Ein gutartiger Tumor löste immer bei Herrn Brunner Absenzen aus.
Krankheitserleben
Schädigung des Gehirns
Brunner (Betroffener und Angehöriger, Partner)
Herr Brunner sieht seit der Erkrankung die Welt mit anderen Augen
Seit seiner Reha freut sich Herr Brunner viel mehr über Gespräche mit anderen und über die schönen Momente in der Natur.
Krankheitserleben
Schädigung des Gehirns
Brunner (Betroffener und Angehöriger, Partner)
Eine Arterie wurde während der Operation verletzt
Herr Brunner erlitt aufgrund eines Hirntumors regelmässige «Absenzen» aufgrund epileptischer Anfälle. Um die Anfälle zu reduzieren oder zu verhindern, wurde bei Herrn Brunner ein neurochirurgischer Eingriff durchgeführt. Während dieser Operation kam es zu Komplikationen: Ein operationsbedingter Gefässschaden führte zu einem schweren Schlaganfall. Diese Komplikation führte zu langfristigen Lähmungserscheinungen, die seine Lebensqualität beeinträchtigen.
Krankheitserleben
Schädigung des Gehirns
Brunner (Betroffener und Angehöriger, Partner)
Es vergeht kein Tag ohne Verspannungen
Aufgrund von Spastiken besucht Herr Brunner regelmässig die Physiotherapie.
Ablauf nach einer akuten Hirnverletzung
Schädigung des Gehirns
Brunner (Betroffener und Angehöriger, Partner)
Herr Brunner konnte sich nicht bewegen, als er in die Reha kam
Herr Brunner verbrachte drei Monate in der Rehabilitation. Zu Beginn war er vollständig bewegungsunfähig und konnte bestimmte Körperbereiche nicht spüren. Während des Aufenthalts konzentrierte er sich vor allem auf die Wiedererlangung seiner motorischen Fähigkeiten. Schritt für Schritt gewann er Beweglichkeit und Körperempfindungen zurück. Besonders wichtig war ihm, dass die Reha-Einrichtung in der Nähe seiner Heimat lag.
Ablauf nach einer akuten Hirnverletzung
Schädigung des Gehirns
Brunner (Betroffener und Angehöriger, Partner)
Verändertes Gangbild
Herr Brunner leidet unter Spastiken, die sich bei Stress verstärken. Diese Muskelverkrampfungen beeinflussen sein Gangbild deutlich, sodass die Veränderungen für andere Menschen sichtbar sind.
Identität
Schädigung des Gehirns
Brunner (Betroffener und Angehöriger, Partner)
Arbeitsbelastung, kognitive Schwierigkeiten und fehlende Unterstützung
Herr Brunner arbeitete als Pflegehilfe auf einer Krankenhausabteilung. Bereits nach einem halben Arbeitstag war er so erschöpft, dass er anschliessend nur noch schlafen konnte. Zusätzlich hatte er Schwierigkeiten, selbst routinemässige Aufgaben zuverlässig zu erfüllen. Tätigkeiten wie Telefonanrufe fielen ihm schwer, da es ihm nicht gelang, sich Daten und Namen ausreichend zu merken. Obwohl er diese Probleme offen ansprach, erhielt er von seinem damaligen Arbeitgeber keine Unterstützung. In der Folge war es ihm langfristig nicht möglich, die Anstellung fortzusetzen.
Herausforderungen nach einer Schädigung des Gehirns
Schädigung des Gehirns
Brunner (Betroffener und Angehöriger, Partner)
Neue Definition für Lebensqualität
Herr Brunner beschreibt, wie sich sein Blick auf die Lebensqualität durch seine Erkrankung verändert hat. Heute sieht er vieles sehr positiv und schätzt die kleinen Dinge im Alltag.
Herausforderungen nach einer Schädigung des Gehirns
Schädigung des Gehirns
Brunner (Betroffener und Angehöriger, Partner)
Die Krise lehrte ihm das Leben zu schätzen
Herr Brunner sieht positive Veränderungen in seinem Leben. Er hat gelernt, dass sein Lebensweg seine Sicht auf die Welt geprägt hat.
Lehre und Strategien
Schädigung des Gehirns
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