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Igor I.

Weisses Licht und unklare Erinnerungen begleiten Herrn Igor I.. Nach einem schweren Verkehrsunfall wurde er 3 Wochen intensivmedizinisch behandelt. Es wurden verschiedene Operationen durchgeführt. Diese Erfahrungen auf der Intensivstation mit der Notwendigkeit von Beatmung, starken Medikamenten und Einschränkungen in der Individualität würde er gerne in einem Film mit anderen teilen.

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Angehörige einbeziehen

Herr Igor I. war beruhigt, da seine Frau an den medizinischen Entscheidungen beteiligt war.

TRANSKRIPTION

I : Aber das war sozusagen dieser Konflikt zwischen E : Ja. Zwischen stumm sein und sprechen zu wollen und es nicht können. Jemand stellt Ihnen Fragen, aber sie können diese einfach nicht beantworten, obwohl sie wollen. Geht nicht. I : Okay. Sind Sie in Entscheidungen eingebunden worden? Erinnern Sie sich daran? Hat man Sie gefragt? E : Seit ich hier bin: Ja. Vorher nein. I : Okay. Also in der anderen Intensivstation, d.h. im Akutspital, sind Sie nicht eingebunden worden? E : Nein. I : Wer hat für Sie entschieden? E : Ich weiss es nicht. I : Mhm. E : Keine Ahnung. Es ist auch der französischsprechende Teil, Frankreich und I : Sprechen Sie Französisch? E : Ja.Meine Frau spricht ja nur Französisch. I : Entschuldigung. Ja. Ist Ihre Frau in Entscheidungen eingebunden worden? E : Ja. I : Haben Sie darüber mal geredet? E : Ja, wir reden viel darüber. Ja. I : Ja. Okay. E : Das sind wir eigentlich auch schon vor dem Unfall einer Meinung. Wir sind uns sehr, sehr einig. Wir haben sehr viel miteinander gesprochen. Da braucht es eigentlich keine Worte mehr. I : Okay. E : Ich weiss, was sie will. Sie weiss, was ich will. I : Mhm. E : Und das ist meistens zu 99,99% kompatibel.

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