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Kerstin E.

Kerstin E. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2002 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit achtzehn Jahren mit der Erkrankung. Bestimmte Reaktionen anderer Menschen sind für Kerstin E. häufig schwer zu ertragen. Weil sie weiss, dass Bewegung wichtig ist bei Morbus Parkinson, achtet sie darauf, dass sie sich täglich bewegt. Kerstin E.s Arbeit besteht darin Befragungen durchzuführen. Aufgrund der zunehmend digitalen Form von Umfragen, kann sie ihrer Arbeit bis zur Pensionierung nachgehen. Im Jahr 2015 hat Kerstin E. mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Behandlung liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Für die Unterstützung ihrer Familie ist Kerstin E. sehr dankbar. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 55 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation

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Fehldiagnose "essenzieller Tremor"

Bei Kerstin E. wird ein essenzieller Tremor fehldiagnostiziert.

Video-Interview

TRANSKRIPTION

Also angefangen hat es im Jahr 2001. Dann haben meine Tochter und mein Mann gesagt: "Was zitterst du so?" Da habe ich Ihnen gesagt: "Ah, das geht dann schon vorbei." Und dann hat mein Mann gesagt: "Du musst zum Doktor." Und ich habe gedacht: "Ach, nee, das geht dann schon wieder." Und es ist einfach immer ein bisschen schlimmer geworden. Und dann hat meine Tochter zum Arzt gesagt, weil sie geht zum gleichen Arzt wie ich: "Meine Mutter zittert so, was ist das?" Und dann hat er mich untersucht und hat mich zum Neurologen geschickt. Und der hatte dann gefunden ich hätte einen essenziellen Tremor. Und dann haben wir das behandelt und das wurde nicht besser. Im Jahr 2002, Ende 2002 bin ich dann zu einem anderen Neurologen gegangen. Der hat gesagt: "Sie haben zu 89 Prozent Parkinson." Dann ist für mich die Welt zusammengebrochen.

Weitere Erfahrungen von Kerstin E.

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Kerstin E.

Kerstin E. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 2002 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit achtzehn Jahren mit der Erkrankung. Bestimmte Reaktionen anderer Menschen sind für Kerstin E. häufig schwer zu ertragen. Weil sie weiss, dass Bewegung wichtig ist bei Morbus Parkinson, achtet sie darauf, dass sie sich täglich bewegt. Kerstin E.s Arbeit besteht darin Befragungen durchzuführen. Aufgrund der zunehmend digitalen Form von Umfragen, kann sie ihrer Arbeit bis zur Pensionierung nachgehen. Im Jahr 2015 hat Kerstin E. mit der Therapie der Tiefen Hirnstimulation begonnen. Die Behandlung liegt zum Zeitpunkt des Interviews fünf Jahre zurück. Für die Unterstützung ihrer Familie ist Kerstin E. sehr dankbar. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 55 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation

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