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Luca M.

Luca M. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1996 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit vierundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Seinen Beruf als Chemiker übt er bis im Jahr 2003 in Vollzeit aus, danach reduziert er das Arbeitspensum. In dieser Zeit kümmert er sich um Haus und Garten und unternimmt Reisen. Im Jahr 2013 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Mit deren Ergebnis ist er zufrieden. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation

TEXT

Fehlfunktionen

Luca M. hat Angst vor Fehlfunktionen, die positiven Seiten überwiegen aber.

TRANSKRIPTION

Interviewerin: Und Sie hatten vor dieser Intervention ein bisschen Angst? Luca M.: Ja, ja das ist das, was ich beschrieben habe. Interviewerin: Ja, zum Beispiel? Sagen Sie mir, welche Befürchtungen? Luca M.: Dass gerade wo es die anderen Gefahren gab, die mit Herrn A [Name] wieder evaluiert wurden, dass man Blindgänger haben könnte. Dass, wenn Sie mit den Elektroden in diesen weichen Körper hinabsteigen, wo es Arterien gibt, die durchgehen, wenn es eine Arterie trifft, dann wird es wahrscheinlich zum Tod führen, weil das ganze Gehirn mit Blut überflutet wird. Das ist also das spektakulärste und schlimmste, was passieren könnte. Man hat mir von 5 % erzählt. 5 % ist schön und gut, aber es betrifft immer die anderen, wir sind nie in den 5 %, zum Glück. Interviewerin: Also war es eine stressige Operation für Sie? Luca M.: Nein, nicht so stressig. Nein, die positive Seite hat die negative Seite, die ziemlich unwahrscheinlich erschien, trotzdem überwogen.

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Luca M.

Luca M. hat die Diagnose Morbus Parkinson im Jahr 1996 erhalten und lebt zum Zeitpunkt des Interviews seit vierundzwanzig Jahren mit der Erkrankung. Seinen Beruf als Chemiker übt er bis im Jahr 2003 in Vollzeit aus, danach reduziert er das Arbeitspensum. In dieser Zeit kümmert er sich um Haus und Garten und unternimmt Reisen. Im Jahr 2013 hat er mit der Therapie zur Tiefen Hirnstimulation begonnen. Mit deren Ergebnis ist er zufrieden. Zum Zeitpunkt des Interviews liegt die Behandlung sieben Jahre zurück. Alter zum Zeitpunkt der Diagnosestellung: 51 Behandlung: Tiefe Hirnstimulation

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