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Klaus K.

Aufgrund seiner lebensbedrohlichen Erkrankung und der mehrfachen Wirbelsäulenoperationen musste Herr Klaus K. mehrere Monate lang künstlich beatmet werden. Es fällt ihm schwer auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen zu sein. Er ist immer noch ungeduldig und traurig über die kleinen Fortschritte, die er trotz Rehabilitation gemacht hat. Der Weg zurück in ein selbstständiges Leben ist anstrengend und lang. .

AUDIO

Nicht sprechen können

Herr Klaus K. empfand es als sehr belastend, dass er nach der Entfernung der Trachealkanüle nicht schnell wieder klar und verständlich sprechen konnte.

Video-Interview

TRANSKRIPTION

Ja eigentlich / die Zeit auf der Intensivstation, die war keine schöne. Eigentlich nie. In keinem Fall. Ich habe nicht reden können. Als ich mit der entsprechenden Kanüle anfangen konnte zu reden, d.h. mit der Sprache / ich weiss nicht mehr, wie man dem sagt. Sie hatten einen Ausdruck dafür. Es war mühsam, wie verrückt. Am liebsten hätte man gar nicht geredet. Ich bin natürlich auch nicht unbedingt der absolut Mitteilsamste. Aber ich habe nicht gerne, wenn ich nicht gehört werde. Und gehört werden bedeutet natürlich / oder sagt natürlich auch, ich muss eine gewisse Qualität zum Reden haben und nicht einfach nur irgendetwas und die Hälfte ist dann Luft und ja, man muss noch / ja. Es war nicht angenehm. Eben, man konnte reden, aber einfach auch nicht so richtig.Das war das eine. Das andere war natürlich das Bewegen, als man gemerkt hat, dass das nicht möglich ist. Ähm. Ja. Unbeweglich sein. Das ist ja immer so, nur das alleine macht natürlich zwischendurch Panik. Wenn ich merke, dass ich nicht die Möglichkeit habe davonzulaufen. Am liebsten, es ist zum Davonspringen.

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