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Johanna J.

Frau Johanna J., eine alleinerziehende Mutter, musste notfallmäßig auf die Intensivstation aufgenommen werden. Bei akuter Luftnot war sie viele Wochen auf eine Beatmung und intensivmedizinische Behandlung angewiesen. Viel Geduld war notwendig, um diese lange Zeit an Geräten, die Hilflosigkeit und die anschliessende Rehabilitation zu bewältigen. Große Unterstützung fand sie in ihrer Familie und ihren Kindern.

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Nicht kommunizieren zu können

In Frau Johannas Fall verhinderte die schützende Crem in ihren Augen die Kommunikation mit ihren Augenlidern. Sie konnte zwar hören, aber ihre Gefühle und Empfindungen nicht weitergeben. Schließlich fand sie sich mit dieser hilflosen Situation ab.

Video-Interview

TRANSKRIPTION

E : Ich habe ja auch nichts gesehen. Ich konnte meine Augen ja nicht schliessen. I : Mhm. E : Durch das hatte ich ja immer Salbe in den Augen und dann habe ich nichts gesehen. Ich habe immer nur alles durch ein - wie soll ich sagen? - durch einen Film oder durch einen Vorhang gesehen. I : Mhm. E : Auch die Leute kannte ich vom Sehen her nicht, sondern nur von den Stimmen. Ich wusste, jetzt ist wieder die gleiche Schwester wie gestern hier. Ich habe dann wirklich alle Pflegerinnen und Pfleger nur an der Stimme erkannt. I : Mhm. Okay. Gab es Situationen, wo Sie sich hilflos gefühlt haben? E : Ja. I : Würden Sie mir das noch ein bisschen beschreiben, was das für ein Gefühl für Sie war? E : Du kannst nichts machen. Gar nichts geht mehr. Man ist auf das Atmen angewiesen und dass sie die Maschinen richtig einstellen. Das allerschlimmste ist, du kannst ja nicht reden. Du kannst dich nicht mitteilen. Zum Beispiel: Du hast Atemnot. Sie kommt rein und fragt, was hast du? Dann geht sie ihr Schema durch. Sie fragt, hast du Schmerzen? Was bleibt dir anderes übrig, als vielleicht ein bisschen mit dem Kopf zu schütteln, bis sie weiss, was du hast. Das ist so anstrengend. Ich meine, sie können / sie sehen es mir ja nicht an. Aber ich hatte das Gefühl, ich hätte Atemnot. Laut der Maschine, also auf dem Gerät, war alles okay. Aber es war einfach wie eine innere Panik und sie können sie dir nicht nehmen. Sie können dir nicht helfen, da sie ja nicht wissen, was du genau hast. Es ist so anstrengend ihnen das zu sagen oder irgendwie mitzuteilen, was ich habe. Und manchmal war man so müde, dass man es gar nicht mitteilen konnte, so dass man irgendwann dachte, ja nun, jetzt ist es halt so.

Weitere Erfahrungen von Johanna J.

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Johanna J.

Frau Johanna J., eine alleinerziehende Mutter, musste notfallmäßig auf die Intensivstation aufgenommen werden. Bei akuter Luftnot war sie viele Wochen auf eine Beatmung und intensivmedizinische Behandlung angewiesen. Viel Geduld war notwendig, um diese lange Zeit an Geräten, die Hilflosigkeit und die anschliessende Rehabilitation zu bewältigen. Große Unterstützung fand sie in ihrer Familie und ihren Kindern.

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Johanna J.

Frau Anna A. erwähnte den Lärm durch andere Patienten.

Frau Anna A. ist gestört durch die Nähe und die Beschwerden der anderen Intensivpatienten.

Allgemeine Wahrnehmung / Überblick über die Intensivmedizin

Erfahrungen Intensivmedizin

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Johanna J.

Frau Johanna J. war zwischen Träumen und Verwirrung.

Weil Frau Johanna J. so verwirrt war, hatte sie grosse Schwierigkeiten, die Situation auf der Intensivstation einzuorden.

Veränderungen des Bewusstseins und des Gedächtnis

Erfahrungen Intensivmedizin

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Johanna J.

Frau Johanna J. erinnert sich mit Hilfe eines Tagebuchs.

Frau Johanna J. berichtet von Erinnerungen aus einem Tagebuch, das das Personal der Intensivstation für sie geschrieben hat.

Veränderungen des Bewusstseins und des Gedächtnis

Erfahrungen Intensivmedizin

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Johanna J.

Nicht kommunizieren zu können

In Frau Johannas Fall verhinderte die schützende Crem in ihren Augen die Kommunikation mit ihren Augenlidern. Sie konnte zwar hören, aber ihre Gefühle und Empfindungen nicht weitergeben. Schließlich fand sie sich mit dieser hilflosen Situation ab.

Kommunikationsprobleme auf der Intensivstation

Erfahrungen Intensivmedizin

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Johanna J.

Gefühl von Angst und Missachtung

Frau Johanna J. erklärt, dass eine der Krankenschwestern keine Rücksicht auf Rufe oder Schlafzeiten nahm. Dies führte zu einem Gefühl der Angst und des Ignoriertwerdens.

Kommunikationsprobleme auf der Intensivstation

Erfahrungen Intensivmedizin

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Johanna J.

Das Hauptaugenmerk des Teams liegt auf den Maschinen

Frau Johanna J. fühlte sich völlig hilflos: Nicht nur, dass sie selbst nichts tun konnte, sie konnte ihre Probleme auch nicht dem Klinikpersonal mitteilen, das sich das Team auf die Vitaldaten der Geräte konzentrierte.

Gut zu wissen, um die Erfahrung von Intensivpatienten zu verbessern

Erfahrungen Intensivmedizin

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Johanna J.

Patienten sind begeistert, wenn sie einbezogen werden

Frau Johanna J. war froh, an Entscheidungen beteiligt zu sein, und sei es nur durch Nicken. Das schaffte Vertrauen.

Gut zu wissen, um die Erfahrung von Intensivpatienten zu verbessern

Erfahrungen Intensivmedizin

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Johanna J.

Kompetenz

Selbst wenn sie ungeduldig war, erinnerte sich Frau Johanna J. an die großartige Arbeit des Teams.

Emotionale Erlebnisse und Erfahrungen, die man mit nach Hause nimmt

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