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Vreni M.

Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin

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Unbeweglichkeit, Zittern und Wesensveränderungen

Vreni M. erzählt davon, wie die ersten Beschwerden bei ihrem Mann auftraten und dass er ihr mit der Zeit auch wesensverändert vorkam.

TRANSKRIPTION

Also bevor er die Diagnose hatte, hatte er schon verschiedene Beschwerden, die er immer wieder dem Hausarzt gemeldet hat. Zum Beispiel hatte er mit der Blase Probleme, ich weiss gar nicht mehr, was sonst noch war. Aber das mit der Blase ist mir in Erinnerung geblieben. Und dann ist er einmal heimgekommen von der Arbeit und hat erzählt: "Jetzt habe ich gemerkt, dass ich beim Berg hochgehen meinen linken Arm nicht geschwungen habe." Und das gehört ja zum normalen Gehen, dass wir unsere Arme beim Gehen schwingen. Und der linke Arm sei einfach nur nach unten gehangen. Und auch das sagte er dem Hausarzt. Der Hausarzt hat nicht reagiert. Der Hausarzt hat immer gesagt, das sei Stress. Und dann hat er einen sechswöchigen Urlaub geplant, weil er eben fand, ich will diesem Stress entgegenwirken. Und am Anfang von diesem Urlaub hat seine Hand angefangen zu zittern. Und dann hat der Arzt dann endlich geschaltet und hat gesagt, jetzt müsse er zum Neurologen. Und der Neurologe hat ihn dann gründlich untersucht und hat die Diagnose gestellt. Er hatte auch bei mir zu Hause angerufen, ob ich Veränderungen beobachtet hätte. Ja, er sei einfach noch komplizierter geworden, sagte ich. Er war ohnehin schon eher ein komplizierter Mensch. Und das war mir vor allem aufgefallen, dass er einfach so kompliziert wurde. Und dann kam er mit der Diagnose nach Hause. Das war natürlich ein ziemlicher Schlag.

Weitere Erfahrungen von Vreni M.

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Vreni M.

Vreni M. hat einen Ehemann, der an Morbus Parkinson erkrankt ist. Aufgrund der Erkrankung ihres Mannes gibt sie ihre Praxis als Psychotherapeutin ein Jahr nach der Diagnose zwar auf, arbeitet jedoch dennoch längere Zeit in begrenztem Umfang weiter. Der Erhalt des «eigenen» Lebens ist ihr im Kontext ihrer Rolle als betreuende Familienangehörige sehr wichtig. Sie geht in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Morbus Parkinson, was ihr sehr hilft. Beruf: Psychotherapeutin

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Vreni M.

Unbeweglichkeit, Zittern und Wesensveränderungen

Vreni M. erzählt davon, wie die ersten Beschwerden bei ihrem Mann auftraten und dass er ihr mit der Zeit auch wesensverändert vorkam.

Diagnose

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Vreni M.

Empathielosigkeit

Vreni M. findet die Art und Weise wie die Diagnose ihrem Mann mitgeteilt wird und was danach folgt nicht gut.

Diagnose

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Vreni M.

Initiative und Humor

Vreni M. empfindet ihren Mann als weniger aktiv und humorvoll.

Leben mit Morbus Parkinson

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Vreni M.

Vom Partner zum Betreuer

Vreni M. fühlt sich mittlerweile mehr als Betreuerin.

Familie und Gesellschaft

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Vreni M.

Zu viel darüber sprechen

Vreni M.s Mann hat auch mit den Nachbarn häufig über seine Krankheit gesprochen, was denen zu viel wurde.

Familie und Gesellschaft

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Vreni M.

Begleitung zu Arztterminen

Vreni M. möchte ihren Mann in Zukunft zum Arzt begleiten.

Familie und Gesellschaft

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Vreni M.

Zusätzliche indirekte Wirkung

Vreni M. berichtet, dass durch die Linderung der Parkinsonsymptome auch die Depression zurückging.

Medikamentöse Behandlung

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Vreni M.

Persönlichkeitsveränderungen

Vreni M. befürchtete, dass ihr Mann nach der Operation aggressiv werden könnte.

Behandlung mit Tiefer Hirnstimulation

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Vreni M.

Auf und Ab

Vreni M. berichtet von den Schwankungen im Zustand bei ihrem Mann.

Behandlung mit Tiefer Hirnstimulation

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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Vreni M.

Selbsthilfe für Angehörige

Für Vreni M. ist der Austausch in der Selbsthilfegruppe wertvoll.

Weitere Therapien und Unterstützung

Parkinson-Erkrankung: Tiefenhirnstimulation und Duodopa-Pumpe

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